AfD-Landesvorsitzende fordert, ein Zeichen für das Auto zu setzen

von Redaktion

Corinna Miazga teilt bei Kundgebung ordentlich aus

Waldkraiburg – FDP-Parteichef Christian Lindner bezeichnete sie als „Hallodri“, AKK (Annegret Kramp-Karrenbauer) als „Angelas kleinen Kobold“ – die AfD-Landesvorsitzende Corinna Miazga teilte aus bei einer Kundgebung ihrer Partei in Waldkraiburg. Etwa 100 Sympathisanten waren in die Stadiongaststätte gekommen.

In ihrer Rede verlangte Miazga, die in der Automobilindustrie tätig war, bevor sie für die AfD in den Bundestag einzog, ein Zeichen für das Auto zu setzen, sowohl was das Fahren als auch die Arbeitsplätze in der Autobranche anbelangt. Ebenso forderte die Rednerin ein Volksbegehren gegen die GEZ, die Gebühreneinzugszentrale, die die Fernseh- und Rundfunkgebühren einfordert.

In der Nachfolgedebatte für die zurückgetretene CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hält sie Friedrich Merz für den Nachfolgekandidaten, der am ernstesten zu nehmen sei, verglichen mit Gesundheitsminister Jens Spahn und Armin Laschet.

Die Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten riss Corinna Miazga nur kurz an. Sie prophezeite, dass im Nachgang dieser Ereignisse die politische Karriere von FDP-Parteichef Christian Lindner, „der nächste Hallodri“ zu Ende gehe.

Ihm unterstellte sie, zu viel Botox gespritzt bekommen zu haben. In Thüringen war der FDP-Politiker Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU und AfD zum Ministerpräsidenten gewählt worden, Kemmerich trat am nächsten Tag zurück. „Wenn das so weitergeht“, so die AfD-Landesvorsitzende, „wird demnächst bei Blutproben geguckt, ob es AfD-Blut ist.“ Kritisch sieht sie die Politik des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, der ihrer Ansicht mit den Grünen liebäugelt.

Bei der Kommunalwahl am 15. März wünscht sich Corinna Miazga, dass der bayerische Landesverband ihrer Partei, der nach Umfragen zur Zeit bei 14 Prozent liegt, der erste Landesverband mit einer „2“ vorne sein werde.

Oliver Multusch und Tatjana Zapp, die beiden Spitzenkandidaten für die Stadtratswahlen in Mühldorf und Waldkraiburg, und Landratskandidat Martin Wieser stellten das Wahlprogramm vor.hra/hg

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