Auf Ängste reagieren

von Redaktion

Richard Fischer (SPD)

Grundsätzlich klappt Integration doch ganz gut – bei unseren mehr als 100 Nationalitäten. So jung Waldkraiburg sein mag, so vielfältig und international ist die Stadt aufgestellt.

Das fängt bei unserer Geschichte als „Flüchtlingsstadt“ an und hört bei den internationalen Verbindungen unserer Industrie noch lange nicht auf. Ich bin überzeugt: Die Mehrheit der Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburger lebt das Wir-Gefühl. Wir müssen nur darauf achten, es hegen und pflegen. Wir dürfen unser Augenmerk nicht auf Störer und Extremisten aller Art richten. Wir dürfen diese natürlich nicht aus den Augen verlieren.

Sicher gibt es manchmal Befürchtungen, vielleicht sogar Ängste angesichts von Veränderungen. Darauf muss eine Stadt reagieren, allen voran ein Bürgermeister. Das heißt vor allem: informieren, Dinge beizeiten regeln und mit gutem Beispiel vorangehen. Dabei will ich die verschiedenen Gruppen, Vereine, jeden einzelnen Bürger und Unternehmer mitnehmen. Mir sind diese Sorgen mindestens genauso wichtig wie die Aufgabe, neue Bürger in unsere Gemeinschaft aufzunehmen. Gegenseitiges Kennen und Verstehen hilft – Abschotten tut dies nicht.

Noch etwas: ein Wir-Gefühl besteht nur dann, wenn es den Bürgern auch gut geht, von den Grundbedürfnissen wie Wohnen angefangen bis zu Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Dann kommt das Wir-Gefühl von selbst.

Und ich werde alles dafür tun, damit es auch so bleibt.

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