Sanieren und das möglichst schnell. Verschiedene Möglichkeiten kann man aus den vorhandenen Studien ableiten und mit den Haushaltsmöglichkeiten abgleichen. Als Bürgermeister gilt es, hier Einigkeit im Stadtrat herzustellen. Auch neue Stadträte müssen verstehen, dass sich eine Stadt nicht alles Bombastische leisten kann.
Es geht darum, mit den möglichen finanziellen Mitteln das beste Ergebnis für die Bürger herauszuholen. Sicher scheint, ein saniertes Waldbad wird nicht mehr so sein mit allen Becken-Angeboten wie früher – aber immer noch am gewohnten Standort inmitten der Stadt, ein Freibad für alle Bürger, ein Aushängeschild für die Stadt, etwas, worauf die Waldkraiburgerinnen und Waldkraiburger stolz sein können, wohin sie gerne gehen, Alt wie Jung.
Ich will das Freibad nicht in Konkurrenz zu einer Rathaussanierung sehen. Beides hat seine Notwendigkeit und Berechtigung. Aber wir müssen aufpassen, dass Waldkraiburg auch unser Waldkraiburg bleibt, unsere Heimat. Vielleicht zählt eine Freizeiteinrichtung hochoffiziell nicht gerade zu den Pflichtaufgaben einer Kommune, so wie es Gesetze oder Richtlinien vorgeben. Aber als Bürgermeister sehe ich mich auch in der Pflicht, für das Wohl der Bürger zu sorgen. Und dazu gehört in Waldkraiburg das Waldbad. Dafür setze ich mich mit aller Kraft ein. Punkt.
Der Kandidat hat den ihm zur Verfügung stehenden Platz nicht ausgenutzt.