Ich sehe unsere Vereine und Ehrenamtler als Schlüssel für Heimatgefühl – für die Einheimischen und die neuen Bürger. Daher ist das Ehrenamt eine meiner Prioritäten.
Nichts stärkt das Wir-Gefühl mehr als das Gefühl, gemeinsam etwas zu erreichen. Vereine sind für mich die Grundlage unseres vielfältigen gesellschaftlichen Zusammenlebens, ohne sie wäre in unserer Stadt vieles nicht zu stemmen. Dies beginnt bei den vielen Veranstaltungen und reicht über Nachbarschafthilfen und Selbsthilfegruppen bis hin zur öffentlichen Sicherheit und Gefahrenabwehr, die freiwilligen Feuerwehren und ehrenamtlichen Rot-Kreuzler, sowie seit Kurzem ja auch durch die Mitglieder der Sicherheitswacht.
Viele Veranstaltungen werden durch Vereine eigenständig durchgeführt und stärken den Zusammenhalt. Ich bin der Meinung, wir können als Stadt mehr tun, um die Vereine zu entlasten. Dies kann durch den Abbau bürokratischer Hürden geschehen, aber auch durch mehr Unterstützung und Vernetzung, damit sich Vereinsvorstände mehr auf die Vereinsarbeit konzentrieren können. Nutzungsgebühren, die von Vereinen erhoben werden, dürfen nicht dazu führen, dass deren Arbeit unnötig erschwert wird.
Auch erfolgreiche Integration wird zum großen Teil von Ehrenamtlichen getragen, die sich beispielsweise in Asyl-Arbeitskreisen oder als Wohnungslotsen engagieren. Wenn man sich in einer Stadt gemeinsam mit anderen Gleichgesinnten engagiert, kann man sich auch leichter mit dieser identifizieren, das ist meine Überzeugung.