Ich setze mich für einen Erhalt des Waldbades am derzeitigen Standort ein, mit allen derzeitigen Becken und Anlagen.
Das Waldbad ist für mich ein wichtiger Teil der Waldkraiburger Identität. Es hat viel Geschichte, es ist eine einzigartige Sportstätte, in der schon Olympioniken für die Spiele trainiert haben und es ist ein einzigartiges Familienbad. Hier lernen viele Kinder und Jugendliche das Schwimmen und verbringen im Sommer ihre Freizeit, auch wenn die Urlaubskasse der Eltern etwas klamm ist. Hier trainieren Vereine und Organisationen für Wettkämpfe oder die Rettungsschwimmer-Ausbildung, Tauchschulen halten dort ihre Kurse ab. Viele Turmspringer zieht es auch ins Waldbad.
Kurzum, das Waldbad hat viel Potenzial und könnte in meinen Augen auch die Besucherzahlen deutlich erhöhen, wenn man es entsprechend pflegt und bewirbt. Dies geschieht derzeit durch viel ehrenamtliches Engagement, vor allem durch den Waldbad-Förderverein, die VfL-Piranhas und die Wasserwacht. Hier sind mir die Stadt und die Stadtwerke viel zu passiv.
Ich bin der festen Überzeugung: in Zeiten, in denen immer weniger Kinder schwimmen können und die tödlichen Ertrinkungsunfälle stetig zunehmen, können wir es uns nicht leisten, auf ein Freibad zu verzichten oder es zu verkleinern. Denn in der Badewanne gibt es kein Seepferdchen. Es bleibt nun ohnehin erst mal abzuwarten, welchen Vorschlag die Projektgruppe Waldbad erarbeitet.
Der Kandidat hat den ihm zur Verfügung stehenden Platz nicht ausgenutzt.