Gars/Unterreit – Ein Gesamtvolumen von etwa 1,2 Millionen Euro lag der Gemeinschaftsversammlung der Gemeinden Gars und Unterreit in Form der Jahresrechnung 2019 zur Beschlussfassung vor. Im Verwaltungshaushalt sind etwa 1,1 Millionen Euro, im Vermögenshaushalt etwa 70000 Euro ausgewiesen. Rund 10000 Euro sind als überplanmäßige Ausgaben verbucht und durch Mehreinnahmen aus anderen Posten gedeckt. Der Mehraufwand sei entstanden, da das technische Bauamt lange ohne einen eigenen Techniker auskommen musste, erklärte Bürgermeister Norbert Strahllechner (Gars).
Einstimmig wurde beschlossen, die überplanmäßigen Ausgaben zu genehmigen und die Jahresrechnung an den Rechnungsprüfungsausschuss weiterzuleiten. Zudem lag der Gemeinschaftsversammlung der Haushaltsplan 2020 zur Beratung vor. Bürgermeister Norbert Strahllechner und Kämmerin Maria Lohner erläuterten ihn im Einzelnen und begründeten die Erhöhung des Verwaltungshaushalts auf circa 1,3 Millionen Euro mit erhöhten Aufwendungen für das Personal, die Kosten für die Kommunalwahlen und mit der Tatsache, dass trotz erstatteter Beträge ein Defizit bleibe. Im Vermögenshaushalt sind etwa 50000 Euro ausgewiesen, eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen. Für die Bemessung der Pro-Kopf-Umlage im Verwaltungshaushalt ist bei 5641 Einwohnern der Betrag auf 193 Euro angesetzt.
Plan wurde gebilligt
Nach Erläuterungen der vorgesehenen Erhöhungen, die nach Bürgermeister Strahllechner zum Beispiel auch gestiegenen Anforderungen im Bereich der Sicherheit des Arbeitsplatzes im Bauhof und Personalkosten allgemein geschuldet sind, sowie nach eingehender Diskussion von Einsparmöglichkeiten, etwa bei der Anschaffung ergonomischer, gesundheitserhaltender Büromöbel, kam man darin überein, keine Änderungen vorzunehmen. Der Haushaltsplan 2020 und der ebenfalls vorgelegte Stellenplan der Verwaltungsgemeinschaft wurden schließlich einstimmig gebilligt.