Ein letztes Aloha vor der Corona-Krise

von Redaktion

„Waikiki Sundowner“ präsentierten ihre neue CD „Aloha Little Hula Girl“

Waldkraiburg – Die „Waikiki Sundowner“ riefen und rund 60 Personen füllten das „Ars Vivendi“, um eine Hula-Show und die Vorstellung der neuen CD von Petro Schkarlat „Aloha Little Hula Girl“ mitzuerleben. Zu dieser Stunde der unbeschwerten Feier ahnten viele noch nicht, dass aufgrund der Corona-Lage das gesellschaftliche Leben wenige Tage nach diesem Konzert zum Erliegen kommen sollte.

Im Vorprogramm entführte Sonja Alohilani von der Münchner Tanzgruppe „Waikiki Waves“ mit ihren Tänzen, bei denen jede ihrer Hand- und Armbewegungen von der Tradition der Südseebewohner erzählt, ins ferne Hawaii und seine Geschichte.

„In der ganzen Welt sind die Musik und der Tanz auf Hawaii der Inbegriff von Südseeromantik“, erklärt die Münchnerin. Hula habe sich auf Hawaii entwickelt, der Inselgruppe, die die nördlichste Spitze des „polynesischen Dreiecks“ bildet. Die traditionellen Lieder und Tänze waren früher das Zentrum der polynesischen Kultur. Mythische Geschichten erzählen von den Anfängen des Hulas und der Göttin Laka, die als erste den Einwohnern von Moloka’i lehrte, den Hula zu tanzen. „Niemand kennt seinen genauen Ursprung, aber die Hawaiianer sind sich sicher, dass der erste Hula von einem Gott getanzt wurde.“ Hula bedeute „überfließende Sonnenenergie“ – was auch im Bewegungsalphabet dieses Tanzes sofort sichtbar wird.

So in Stimmung versetzt, wartete das Publikum gespannt auf die Präsentation der neuen CD „Aloha Little Hula Girl“.

Petro Schkarlat hat sie im hauseigenen Studio in Heldenstein zusammen mit seinen Bandmitgliedern Edi Hofmann (Bass), Luggi Mühlegger (Sax, Ukulele) und Charlie Baier (Cajon-Set) aufgenommen. Mit Andi Emmer an der Gitarre sind die „Waikiki Sundowner“ wieder komplett.

CD-Patin Gabi Röpke führte humorvoll in die „Taufe“ der CD ein: „Dieses Baby ist zwar von Grund auf Hula, aber bedingt durch die Gene seiner Erzeuger, der fünf Musiker, ist da auch viel Blues, Swing, Country und Bluegrass im Spiel.“

Nicht nur Urlaubsfeeling kam sofort auf, als der vielseitige Bandleader Schkarlat mit seiner Lapsteel-Gitarre Südseestimmung entstehen ließ.

Das ist Musik, die Kopfkino und gute Laune erzeugt, war die übereinstimmende Meinung im vergnügten Publikum, das die Melodien noch bis in die Nacht hinein genoss.

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