Waldkraiburg – Ein anderes Ergebnis hätte sich Herausforderer Richard Fischer (SPD) gewünscht. 13,26 Prozent der Wähler gaben ihm seine Stimme. „Das ist bedauerlich und nicht gerade aufbauend.“ Er hofft, dass Bürgermeister Robert Pötzsch sein Verhalten gegenüber sozialem Wohnungsbau, dem Rathausneubau und dem ÖPNV ändere und Entscheidungen keine wirtschaftlichen Interessen voranstellt.
Noch mehr als sein eigenes Abschneiden schmerzt Fischer allerdings die geringe Wahlbeteiligung von rund 42 Prozent. „Wieso hat man es nicht geschafft, die Leute in den vergangenen Jahren mitzunehmen?“ Entscheidend würden nun die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat sein. Hier wolle die SPD Einfluss nehmen. Denn ein Bürgermeister treffe nicht allein die kommunalpolitischen Entscheidungen.hi