„Ein trauriger Tag für Waldkraiburg“

von Redaktion

19,4 Prozent für Wolfgang Nadvornik

Waldkraiburg – „Der zweite Platz ist schön, aber als Sportler ist es der erste Verlierer.“ CSU-Herausforderer Wolfgang Nadvornik nimmt die Niederlage am Wahlabend sportlich. Dennoch empfindet er das Ergebnis als einen „traurigen Tag für Waldkraiburg“. „Die Bürger haben eine große Chance auf eine Veränderung verpasst.“ Er hätte seine Hilfe angeboten, doch die Wähler haben sich eindeutig dagegen entschieden. 19,4 Prozent der Stimmen entfielen am Ende auf den Sportmoderator. Dieses Ergebnis respektiere er.

„Ich liebe diese Stadt und trage sie im Herzen. Ich hätte gerne mehr bewegt“, sagt er. Er sei angetreten, um zu gewinnen, doch davon war er am Ende „meilenweit davon weg“. Den Sieg hätte er seinem Team gegönnt. Daher sei die Enttäuschung groß, dass er den Sieg für das Team nicht geschafft hat.

Wolfgang Nadvornik hat auch für den Stadtrat und Kreistag kandidiert. Am Wahlabend stand noch nicht fest, ob er den Einzug in eines der Gremien geschafft hat. Ob er in den nächsten sechs Jahren im Stadtrat mitwirkt, entscheidet am Ende nicht allein der Bürger. „Wenn das Team der Meinung ist, dass ein in Waldkraiburg wohnhafter Kandidat besser geeignet ist für den Stadtrat, dann werde ich nicht nein sagen“, erklärt Nadvornik.

„Waldkraiburg bekommt das, was es gewählt hat und ich hoffe, dass es gut geht.“ Die große Unzufriedenheit in der Stadt und das Wahlergebnis würden für ihn nicht zusammenpassen. „Schade, dass die Bürger meine Hilfe nicht wollten.“hi

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