Herr Pötzsch, Sie haben in den vergangenen Wochen nicht mehr siegessicher gewirkt. Jetzt dieses Ergebnis. Was sagen Sie dazu?
Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Im Moment bin ich geplättet. Über 62 Prozent, das hatte ich wirklich nicht gedacht. Klasse, vielen Dank an die Wähler. An alle, die mir dieses Vertrauen schenken.
Was hat Ihrer Meinung nach den Ausschlag gegeben für diesen Wahlsieg?
Das kann ich so kurz nach der Wahl nicht sagen. Ich denke, um das endgültig beurteilen zu können, müssen wir die anderen Ergebnisse, zum Beispiel für den Stadtrat abwarten.
Wie beurteilen Sie Ihren Wahlkampf?
Ich bin stolz auf die UWG. Wir haben einen sehr fairen Wahlkampf geführt. Wir haben auf uns, nicht auf die anderen geschaut. Wir haben argumentiert, die Fakten sprechen lassen. Und ich bin froh, dass die Wähler das auch so gesehen haben.
Welche Rolle hat bei dieser Wahl die Corona-Krise gespielt?
In den Wahllokalen war die Beteiligung am Sonntag doch sehr schwach. Ich denke, das ist eine Folge von Corona.
Was haben Sie heute noch vor?
Wir werden in privater Runde zusammensitzen und anstoßen.
Womit? Mit Spezi, Ihrem Leibgetränk?
Schau mer mal, was der Abend bringt.
Was machen Sie morgen Früh als Erstes?
Morgen werde ich ausschlafen. Und dann wartet im Rathaus Arbeit. Wir werden uns weiter mit der Coronakrise beschäftigen müssen.
INterview: Hans Grundner