Aschau – Die spannende Frage, wer in Aschau Bürgermeister wird, ist noch nicht beantwortet. Erst bei der Stichwahl wird sich entscheiden, ob Christian Weyrich (CSU) oder Thomas Duxner (Bündnis Aschau) das Rennen machen wird.
Zwei neue Gesichter
bei der AWG
Bekannt hingegen ist, wie sich der Gemeinderat in den nächsten sechs Jahren zusammensetzt. Bereits im Vorfeld war nämlich klar, dass das Gremium bunter wird. „Als Neulinge haben wir auf Anhieb vier Kandidaten in den Gemeinderat gebracht“, freut sich Thomas Duxner. 6825 Stimmen und damit 27,9 Prozent erhielt das Bündnis Aschau. Zwei der künftigen Gemeinderäte sitzen aktuell bereits im Gremium: Harald Rösler für die AWG und Gertraud Langbauer (Freie Wähler).
Sitze abgeben muss die AWG. 7370 Stimmen entfielen auf die AWG, die damit künftig nur noch mit fünf Gemeinderäten vertreten sein wird. Klemens Schneider und Andreas Kölbl sind die neuen Gesichter der Fraktion.
Einen Sitz weniger haben in den nächsten sechs Jahren auch SPD und CSU. Die SPD ist künftig mit Hans Baumgartner und Martin Höpfinger im Gremium vertreten.
CSU will wichtige
Themen anpacken
Bei den bewährten Kandidaten bleibt es bei der CSU: Alle gewählten Kandidaten sitzen bereits im aktuellen Gemeinderat. Eine endgültige Beurteilung des Wahlergebnisses hebt sich CSU-Fraktionsvorsitzender Thomas Wintersteiger bis nach der Stichwahl auf: „Wir hoffen auf eine gute Chance bei der Stichwahl. Die Bürger haben uns einen Vertrauensvorschuss gegeben“, freute er sich. Ihm ist es wichtig, dass künftig fraktionsübergreifend die wichtigen Themen der Gemeinde angepackt werden, um so Aschau nach vorne zu bringen.
Die Wahlbeteiligung war im Vergleich zu 2014 wieder höher: Sie lag bei 63,6 Prozent.