Weyrich wird‘s

von Redaktion

CSU-Kandidat holt in Aschau 51,9 Prozent

Aschau – Das war knapp. Robert Weyrich (CSU) hat sich bei den Stichwahlen in Aschau gegen Thomas Duxner (Bündnis Aschau) durchgesetzt. 930 Stimmen wurden für den CSU-Kandidaten abgegeben, der seit wenigen Monaten im Gemeinderat sitzt, das entspricht 51,9 Prozent. Thomas Duxner, sein 45-jähriger Mitbewerber vom Bündnis Aschau, der erstmals bei einer Wahl antrat, kam auf 861 Stimmen, das sind 48,1 Prozent.

Weyrich konnte seinen knappen Vorsprung, den er im ersten Wahlgang erreicht hatte (40,7 Prozent gegenüber 38 Prozent) in der zweiten Runde durchs Ziel bringen. Der 41-jährige Bundespolizist zieht damit als Nachfolger von Alois Salzeder (AWG) als hauptamtlicher Bürgermeister ins Rathaus ein.

Schon um 18.41 Uhr meldete das Aschauer Wahlamt als eine der ersten Kommunen im Landkreis das vorläufige Ergebnis der Stichwahl. Ganz offensichtlich hatte das Verfahren, wegen Corona wurde bayernweit ausschließlich in Briefwahl abgestimmt, einen positiven Effekt auf die Wahlbeteiligung in Aschau. Die stieg gegenüber dem ersten Wahlgang vor zwei Wochen von damals 63,3 Prozent auf 70,5 Prozent.

Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Gemeinderat, sagte Weyrich in einer ersten Stellungnahme. Das 16-köpfige Gremium stellt sich ab Mai aus jeweils fünf Gemeinderäten der CSU und der Aschauer Wählergemeinschaft (AWG), vier Mandatsträgern des Bündnis Aschau und zwei SPD-Gemeinderäten zusammen. Für Christian Weyrich, der sein Gemeinderatsmandat nicht antreten wird, rückt Michael Schebesta in die Fraktion ein.

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