Kaum noch Fahrten am Tag

von Redaktion

Taxiunternehmer Alexander Will spürt die Corona-Krise deutlich

Waldkraiburg – Die CoronaKrise hinterlässt tiefe Spuren im Alltag. Seit 20. März gilt in Bayern eine Ausgangsbeschränkung, viele Arbeitnehmer sind seit Wochen im Homeoffice tätig. Auch bei Taxiunternehmer Alexander Will hat sich seitdem einiges geändert.

„Hinten sitzen“ lautet das Gebot der Stunde. Denn seit dem Beginn der Corona-Krise lässt Alexander Will auf dem Beifahrersitz niemanden mehr einsteigen. Auch die Zahl der Fahrgäste hat er limitiert. „Ich nehme nur noch maximal zwei Personen mit.“

Er selbst fährt immer mit Mundschutz, aber der sei leider nur schwer zu bekommen. Außerdem sei er auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Fahrgastraum mit einer Plexiglasscheibe abzutrennen. „Aber wie lässt sich das befestigen?“

Als Taxiunternehmer spürt Alexander Will die Corona-Krise deutlich. Das hängt auch mit dem deutlich eingeschränkten Flugverkehr zusammen. „Seit Mitte März habe ich keine Fahrt mehr zum Flughafen gemacht.“ Doch auch sein Tagesgeschäft hat sich verändert. Normalerweise habe er etwa 20 bis 25 Fahrten pro Tag. „Jetzt sind es etwa fünf bis acht Fahrten. Ein Umsatzeinbruch von rund 80 Prozent“, sagt er. Weniger Einnahmen, aber die Kosten laufen weiter. Eine Weile wird er die aktuelle Situation durchhalten, „aber nicht ein halbes Jahr“. hi

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