Taufkirchen/Kraiburg/Oberneukirchen – Er ist eine wichtige Verbesserung der Infrastruktur in den Gemeinden Taufkirchen, Oberneukirchen und Kraiburg: der große Ringschluss, der die Wasserversorgung auch in kritischen Zeiten sicherer macht. Vor wenigen Tagen wurde das 600000-Euro-Projekt mit einer kleinen Feier von den drei Wasserversorgern, der Taufkirchner Gruppe, der Wasserversorgung Kraiburg und der Wassergenossenschaft Ensdorf, in Betrieb genommen.
Sichere Versorgung bei Bränden und Teilausfällen
Der Zusammenschluss der Verbundleitung ermöglicht es, Wasser aus diesen Verbänden untereinander auszutauschen. Dadurch erhöht sich die Versorgungssicherheit bei Bränden, bei Ausfällen der Versorgung in einem der Bereiche oder Problemen bei der Wasserqualität. Durch die großdimensionierte Verbundleitung kann die Taufkirchner Gruppe die vollständige Versorgung der Wasserversorgung Kraiburg übernehmen. Im Gegenzug kann durch leistungsfähige Pumpwerke im Brunnenhaus in Wanklbach die Wasserversorgung des Marktes Kraiburg das Versorgungsgebiet Taufkirchen und Oberneukirchen vollständig mit Wasser versorgen.
Dritter Nutznießer der Verbindung ist die Wassergenossenschaft Ensdorf, die in einem Übergabeschacht von beiden Verbänden versorgt werden kann. Dadurch verbessert sich auch für die Ensdorfer Wasserversorgung die Löschwassersicherheit und die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung.
Auf insgesamt 600000 Euro beläuft sich die Investition für die rund zwei Kilometer lange Baumaßnahme. Der Freistaat hat die Maßnahme mit 80000 Euro gefördert.
Bei der Eröffnungsfeier bedankte sich Taufkirchens Bürgermeister Jakob Bichlmaier bei allen Beteiligten, besonders bei seinem Kraiburger Kollegen Dr. Herbert Heiml, bei Franz Osl von der Wasserversorgung Ensdorf sowie dem Planungsbüro Infra und der ausführenden Firma Hogger, für die gute Zusammenarbeit.