Nachruf

von Redaktion

Kraiburg – Die Liebe zur Natur hat das Leben von Hans Unterforsthuber gestaltet. Jetzt kam der 67-Jährige am Ziel seines Lebensweges an. Der Platz in seinem Elternhaus am Wanglbach, das er mit seiner Familie bewohnte, bleibt leer. Aber auch die „Jagerstandl“ des leidenschaftlichen Jägers sind verwaist.

Seine Freizeit verbrachte er bei seinen Hühnern, Enten, Gänsen, Tauben und Damhirschen. Freunde bezeichneten sein Anwesen als „Gut Aiderbichl von Wanglbach“. Besonders bekannt war Hans Unterforsthuber als „da Weissn Hansl von Wanglboch“ bei allen Eisschützen, über Jahrzehnte schätzten sie ihn als Moar. Er war es auch, der den Pfarrverbandspokal ins Leben rief. Der Pokal wird die Erinnerung an ihn stets aufrechterhalten.

1952 begann sein Lebensweg als Jüngster von fünf Brüdern. Nach der Volksschule in Kraiburg war er der erste Lehrling in der Zimmerei Stenger. Der leidenschaftliche Zimmerer blieb dem Betrieb bis zur Rente treu. Sein ganzer Stolz war die Geburt seiner Tochter Beate im Jahr 1987.

Als überzeugtes Mitglied beim Zimmerer- und Maurerverein, bei den Feuerschützen und beim Geflügelzuchtverein war er stets gefragt.

Seinen zu kurzen Lebensabend genoss Hans Unterforsthuber gemeinsam mit seiner zweiten Frau Geli und Stiefsohn Hans. fim

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