Taufkirchen – Viel zu früh und völlig unerwartet ist Manfred Wastlhuber im Alter von 70 Jahren verstorben. Er hatte noch viele Pläne für die kommenden Jahre. Keiner konnte den plötzlichen Tod erahnen, nachdem er bis zuletzt fit und aktiv war. Umso unfassbarer ist es jetzt für seine Familie.
Manfred Wastlhuber erblickte am 9. September 1949 das Licht der Welt. Auf dem Fellnerhof in Taufkirchen erlebte er mit seiner Schwester Rosmarie und seine Eltern Ludwig und Anna Wastlhuber eine unbeschwerte Kindheit. Schon als Kind war er ein Tüftler und Bastler mit handwerklichem Geschick sowie vielen Ideen. Dieses Talent blieb ihm erhalten. Nach der Schulzeit in Taufkirchen begann er 1965 eine Maurerlehre im Baugeschäft Binder, über 50 Jahre war er bis zum Eintritt ins Rentenalter dort tätig. Auch im Ruhestand half er noch gerne im Lager aus.
1972 lernte er seine Frau Laura Hinterwinkler aus Reischach kennen und lieben, 1974 wurde geheiratet. Dem glücklichen Bund entstammen die Kinder Manfred, Silvia und Stefan.
Wastlhuber war ein liebevoller Vater und Familienmensch. Das Wohl seiner Familie bedeutete ihm alles, gerne verbrachte er Sonn- und Feiertage oder gemütliche Grillabende mit seinen Lieben. Die Geburt seiner Enkelin machte ihn zum stolzen Opa.
Den von den Eltern übernommenen Hof bewirtschaftete er mit seiner Frau im Nebenerwerb bis zur Übergabe vor drei Jahren an den Sohn Stefan.
Der „Foina Manfred“ war als hilfsbereiter, freundlichen und unkomplizierter Mensch bekannt und beliebt. Ein Motto von ihm war „Geht nicht, gibt es nicht“.
Als Naturliebhaber gehörten Wanderungen in den Bergen sowie der Urlaub im Zillertal und Radtouren mit dem E-Bike zu seiner Freizeitgestaltung.
Vorigen September feierte er seinen 70. Geburtstag im Kreis seiner Verwandten, Nachbarn und Freunde. Gerne erinnerte er sich noch Wochen danach daran. Sein Tod hinterlässt nicht nur in seiner Familie eine große Lücke. Auch jene, denen er durch sein Geschick mit Rat und Tat zu Seite stand, vermissen ihn. Als Mitglied beim Sozialverband VdK, bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft sowie bei der Zeilinger Feuerwehr war er geschätzt. Die vielen Beileidsbekundungen zeigen die Anteilnahme und geben der Familie Kraft. fim