Mühldorf/München – Nach wie vor gilt September 2019 als der Monat, an dem die A94 durchgehend zwischen Burghausen und München befahrbar sein soll.
Damit dieser Zeitplan auch eingehalten werden kann, arbeiten derzeit an verschiedenen Baustellen etwa 670 Menschen zwischen Pastetten und Heldenstein. Auf 33 Kilometern bewegen Bagger Erdmassen und liefern Lastwagen Beton. Vor allem der Bau der 58 Brücken – davon vier Großbrücken – beschäftigt das Konsortium, das die Autobahn im Auftrag des Bundes baut, und die beteiligten Baufirmen derzeit.
Über die Hälfte der Erdarbeiten erledigt
Der Flug über die Baustellen zeigt, dass die Trasse bereits in fast allen Bereichen zu erkennen ist. Gut 60 Prozent der Erdarbeiten sind nach Angaben der Isentalautobahn GmbH abgeschlossen. Dabei wurden 35000 Kubikmeter Erdreich bewegt.
Wenn die A94 im September 2019 fertig ist, soll der fehlende Abschnitt 440 Millionen Euro gekostet haben, das sind statistisch 13 Millionen für jeden Kilometer. Insgesamt erhält die Isentalautobahn GmbH im Rahmen der Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP) 1,1 Milliarden Euro aus der Lkw-Maut. Dafür verpflichtet sich die Gesellschaft, die A94 in den nächsten 30 Jahren zu betreiben und zu erhalten. hon