Wasserburg – „Was habt Ihr Euch denn dieses Jahr fürs Sommerrätsel einfallen lassen?“ Diese Frage sollten wir, die Redakteure der Wasserburger Zeitung, in den letzten Tagen und Wochen schon öfter beantworten. Kein Wunder – wo waren wir in den letzten Jahren nicht überall mit Ihnen? An alten Schulen und Schlössern/Burgen/Herrenhäuser, auf dem Friedhof, an Kläranlagen, bei der Kunst am Bau, auf Fußballplätzen, in der Luft über dem Altlandkreis, an den Lieblingsplätzen der Bürgermeister, und, und, und. Dieses Mal sind es die 23 Dörfer, Märkte und die Stadt des Altlandkreises selber, die im Mittelpunkt stehen. Allerdings so dargestellt, wie sie sonst nie zu sehen sind.
Andreas Ruf, ambitionierter und talentierter Hobby-Fotograf, der auch maßgeblich für den Jubiläumskalender der Wasserburger Feuerwehr verantwortlich zeichnete, hatte die Idee. Und machte sich nach dem begeisterten „Au ja!“ der Redaktion auf den Weg durch den Altlandkreis – von St.Wolfgang im Norden bis Rott im Süden, von Pfaffing im Westen bis Obing im Osten. Und kam mit spektakulären Bildern zurück. Die wir mit – deutlich weniger spektakulären – Hinweisen auf die Gemeinde versehen. Wir wünschen viel Spaß beim Staunen und Rätseln!
Das Rätseln – und die eventuelle Radltour – soll sich ja auch lohnen. Es gibt wieder schöne Preise: Die Firma Meggle hat eine Ballonfahrt für zwei Personen spendiert, die Stadtwerke Wasserburg beteiligen sich mit einer 100-Euro-Karte für das Badria, der Wildfreizeitpark lädt eine Familie mit bis zu drei Kindern einen Tag in den Park und den Klettergarten ein, es gibt zwei Konzertkarten von der Sparkasse, einen 50-Euro-Gutschein für das neue Innkaufhaus, eine Stadtführung für bis zu 25 Personen, vier Freikarten für „Wasserburg leuchtet“ von Moritz Hasselt von „Inntime“, zwei Karten für das Theater Wasserburg, eine Führung durch die Bierkatakomben für sechs Personen und fünf Kinokarten, spendiert vom „Utopia“.
Um die Chance auf einen Gewinn zu haben, sollte schon die richtige Lösung her. Die besteht heuer aus vier Wörtern mit 24 Buchstaben. Ja, 24 – an einem Ortsnamen haben wir uns doppelt bedient.
Folge 1:
Und los geht‘s: der Ort, den wir heute suchen, hat seine 1000-Jahr-Feier schon lange hinter sich, 924 wurde der Ortsname erstmals in einer Urkunde des Herzogs Arnulf von Bayern erwähnt. Rund 300 Jahre später stiftete Graf Konrad von Wasserburg in der Gemeinde ein Kloster. Das es heute nicht mehr gibt.
Drei etwa gleichgroße Gemeinden taten sich 1857 zur heutigen Gemeinde mit 43 Ortsteilen, Weilern und Einöden zusammen. Diese war nach der Gemeindegebietsreform 1978 für einige Jahre Teil einer Verwaltungsgemeinschaft, ist heute wieder selbstständig und hat einen neuen Bürgermeister.
Die Kirchen im Ort sind allesamt sehenswert, was auch Fahrradfahrer feststellen, die auf einem der durch den 2850 Einwohner großen Ort führenden Radwege, darunter der Inn- und Mozartradweg, unterwegs sind.