Nachruf

von Redaktion

Wasserburg – Maria Riebe starb nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 88 Jahren. Stadtpfarrer Dr. Paul Schinagl zelebrierte das Requiem für die Verstorbene in der Jakobskirche, anschließend wurde sie im Altstadtfriedhof zu Grabe gelegt.

Maria Riebe erblickte mitten in der Altstadt – im „Hennagassl“ – das Licht der Welt, wuchs mit fünf Geschwistern auf. Die Eltern brachten ihr, selbst Mitglied im Trachtenverein, Brauchtum und Tradition nahe, Grundstock für ihre lebenslängliche Liebe zur Heimatstadt. Nach der Schulzeit machte sie eine Ausbildung zur Verkäuferin in einem Lebensmittelgeschäft, wechselte in einen Feinkostladen, arbeitete dann in verschiedenen Filialen einer hiesigen Molkerei. In jungen Jahren unterstützte sie als Mitglied der Laienspielgruppe im Danninger-Haus das Rote Kreuz. 1954 heiratete sie Paul Riebe. Nach 45 Ehejahren starb er 1999. Maria Riebe fand Trost und Unterstützung bei der Tochter und deren Familie. Besonders angetan hatten es ihr die beiden Enkelsöhne, später auch deren Familien. Maria Riebe war gesellig und hielt sich gerne unter Menschen auf. Selbst bekennende Christin, nahm sie gerne an kirchlichen Veranstaltungen teil, freute sich an Begegnungen und Meinungsaustausch mit Bekannten. Sie schätzte die kleinen Freuden des Lebens und beeindruckte durch ihren Bewegungsdrang und die Lebendigkeit. Nicht ohne Stolz war sie fünffache Urgroßmutter. mep

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