Gars – In der Jahresversammlung der Mittergarser Räuberschützen ging es im Besonderen um den geplanten Schützenheimanbau, der viele Fragen und Meinungen aufwirft.
Schützenmeister Josef Huber berichtete aber zu Beginn der Versammlung über das vergangene Vereinsjahr. Viele Aktivitäten beschäftigten die Mitglieder, so startete wieder eine aktive Mannschaft bei den Rundenwettkämpfen, es wurde das Gemeindepokalschießen und das Drei-Königs-Schießen besucht, auch verschiedene Freundschaftsschießen standen auf dem Jahresprogramm. Für die Geselligkeit waren der Rosenmontagsball, das Starkbierfest und das Sommerfest wieder sehr gelungene Veranstaltungen. Kassier Holzhammer konnte über ein positives Ergebnis berichten.
Die anschließenden Ausführungen vom Schützenmeister über die geplante Baumaßnahme ergab auch einige Diskussionspunkte. Huber sprach über Gespräche mit Mitgliedern, die persönlich von zwei Vorständen bei Hausbesuchen geführt wurden. Diese Gespräche sollten Einblick geben über die Spendenfreudigkeit der Mitglieder oder ob eventuell zinslose Darlehen gewährt werden könnten. Nicht alle Gespräche waren positiv, die Vorstandschaft will sich aber in ihrem Vorhaben nicht entmutigen lassen. „Der Verein lebt und wir wollen ihn auch am Leben halten“, so die Resonanz.
Die Baukosten belaufen sich auf rund 70000 Euro, eine Summe, die von den Mitgliedern und durch Spenden zu bewältigen sind. Natürlich sei die Unterstützung des ganzen Dorfes wichtig. Gut die Hälfte der geplanten Baukosten sei auch bereits in trockenen Tüchern. Aber: „Auf alle Fälle kann nicht so gebaut werden, wie jeder will“, so der Vorstand. Es müsse eine Einigung zustande kommen, die auf jeden Fall auch noch in diesem Jahr zu fällen sei.
Aus den Reihen der Mitglieder kam der Vorschlag, dass die Christbaumversteigerung öfters von den Räuberschützen ausgetragen werden könne. Dies müsse aber noch mit den anderen Ortsvereinen geklärt werden. Zuschussanträge an die Gemeinde, Banken und BSSB sollten gestellt werden, dies werde dann die Vorstandschaft erledigen. „Wenn wir jetzt das Fundament schaffen, kann der Verein wieder aufblühen“ so der überzeugte Vorstand.fim