Die Untere Naturschutzbehörde hat ihr Herz fürMehlschwalben entdeckt, die sich dem Bildungsangebot der Grund- und Mittelschule Rott nicht verschließen wollten. Für sie soll nun vor den Abbruch- und Sanierungsarbeiten ein „Mehlschwalbenhaus“ errichtet werden. Doch nicht nur das: im Frühsommer hat der Bauherr nachzuweisen, dass die Mehlschwalben die Ersatz-Niststätten denn auch tatsächlich annehmen. Wenn nicht, dann scheint auf den Gemeinderat ein völlig neuer Verantwortungsbereich zuzukommen. „Gegebenenfalls“, so steht es in den „artenschutzrechtlichen Belangen“ des Bebauungsplans, „sind die Tiere durch Lockrufe zu den neuen Brutstätten zu locken.“ Zweiter Bürgermeister Franz Riedl hat sich schon mal bereit erklärt, den Mehlschwalben-Lockruf zu üben und die Tierchen spätestens zum Schulbeginn am 11. September in ihre neuen „Klassenzimmer“ zu lotsen. tom