nachruf

von Redaktion

Wasserburg – Josef Zwingler aus Wasserburg ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Am 4. November hatte er im Familienkreis noch seinen Geburtstag feiern können, acht Tage später entschlief er schnell und friedlich.

Josef Zwingler kam in Guggenberg bei Kirchloibersdorf zur Welt, wuchs mit drei Geschwistern und einer Pflegeschwester auf. Der Vater starb mit 39 Jahren an den Folgen eines Bienenstiches, das hieß für die Kinder, dass sie schon früh in der Landwirtschaft mitarbeiten mussten, um sich das Essen zu verdienen. Als 14-jähriger Bub begann Josef Zwingler eine Schreinerlehre, dann fand er eine Anstellung bei den „Ölbohrern“. Diese Arbeit lag ihm und brachte ihm lebenslängliche Freundschaften. Danach war er in Mün-chen tätig, bis er ab 1972 in seinem erlernten Beruf bei einem Wasserburger Möbel-haus bis zum Ruhestand tätig war.

Seit 1956 war Josef Zwinglermit seiner Frau Elisabeth verheiratet. Mit ihr hatte er drei Kinder, später kamen sechs Enkelkinder dazu. Erst wohnte die Familie am Holzhofweg, 1978 bezogen Zwinglers dann ein Einfamilienhaus im Burgerfeld.

Josef Zwingler galt als sehr hilfsbereit und guter Handwerker. Er war sowohl beim Hausbau der Geschwister als auch auf den Baustellen der Kinder mit seinem hand-werklichen Geschick eine geschätzte Hilfe. In der Freizeit spielte er seit seiner Jugend bis ins hohe Alter die Ziehharmonika, fotografierte oder filmte mit Leidenschaft. Josef Zwingler war Zuschauer auf Sportflugplätzen und wenn es sich ergab, flog er auch gerne mit. Während der Urlaubszeit versorgte er die Haustiere seiner Enkelkinder.

Die Familie trauert nun um einen liebenswerten Ehe-mann, Papa und Opa. Stadtpfarrer Dr. P. Schinagl verabschiedete Josef Zwinglermit einem Requiem in der Jakobskirche. Anschließend wurde der Verstorbene im Familiengrab im Altstadtfriedhof der Erde übergeben.

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