Wasserburg – Ein Anwohner einer großen Wohnanlage wollte wissen, wie es da denn mit den Biotonnen aussähe, ob da jeder Haushalt eine eigene bekomme. Dem ist laut Bürgermeister nicht so, meist planten die Hausverwaltungen mit Großtonnen für die gesamte Anlage. Auf Nachfrage bestätigte Kölbl, dass die Biotonnen einen Chip haben, also zuzuordnen sind.
Zwei Anmerkungen gab es zum Badria: Zum einen sei keine Behindertentoilette zu erreichen, wenn das Schwimmbad zu, aber eine Veranstaltung in der Halle sei. Da müsse etwas passieren. Unerträglich sei oft die Hitze im Badria-Restaurant, er wisse von Gästen, die eigentlich essen wollten und dann gegangen seien, weil es ihnen zu warm war, so ein Burgerfelder. Beide Anliegen seien auch bei den Stadtwerken schon Thema gewesen, so Kölbl, und ja, es müsse etws passieren.
Eine Anwohnerin des Spielplatzes, die sich über die schöne neue Gestaltung und die vielen dort spielenden Kinder freut, hatte dennoch einen Kritikpunkt: Es gibt am oder in der Nähe des Spielplatzes keine Toilette, alles wiche aus in die Büsche. Ob da nicht eine einzelne, gerne behindertengerechte Toilette hingebaut werden könne? Das soll geprüft werden.
In Sachen Barrierefreiheit merkte eine Anwohnerin an, dass an der Brunhuberstraßedie Bürgerteige zum teil so marode seien, dass Senioren oft lieber auf der Straße gehen. Und an der Ecke Wendelstein/Brunhuberstraße gebe es ein Provisorium , dass schon viele ältre Herrschaften zu Fall gebracht habe. Von Letzterem wusste Kölbl, dass dort eine Telekombaustelle war, „die reißen zwar alles auf, machen aber nichts wieder vernünftig zu“. Er versprach, nachzuhaken. Die Barrierefreiheit im Burgerfeld habe die Stadt im Blick, in den Haushalt 2018 würden entsprechende Mittel eingestellt.
Keine Rede könne am Steinmühlweg/Wuhrweg von Barrierefreiheit sein, so ein dortiger Anwohner. Die ohnehin schmalen Straßen seien komplett zugeparkt, wenden könne man kaum, mitunter sei Rückwärtsfahren über 200 Meter angesagt, die Leute gingen auf der Straße, weil die Autos auf den Gehsteigen stehen, die Rettungswege seien zugeparkt und aus dem Wuhrweg kämen die Autos zum Teil mit 60 oder 70 Sachen heraufgeschossen. Unter der Woche sei es deutlich schlimmer als am Wochenende, es seien aber auch alles Leute, die in der Stadt arbeiten oder Lehrer am Gymnasium sind. Bürgermeister Kölbl war darüber genauso verblüfft, wie Polizeichef Markus Steinmaßl, die beiden verabredeten spontan, sich das Ganze anzuschauen. syl