Eiselfing – Bürgermeister Georg Reinthaler überbrachte ihm die Wünsche der Gemeinde. Viele Eiselfinger kennen den „Obkirchner-Sepp“ noch aus seiner Zeit als Postbote, besonders rund um Kerschdorf, Hausmehring und Freiham, seinem damaligen Zustellbereich.
In Vorder-Schleefeld 1937 geboren, musste er schon in sehr jungen Jahren gleich nach der Schulzeit in Rechtmehring auf einem Bauernhof in Albaching etwas Geld und sein Brot selbst verdienen. In Albaching war es dann auch, wo er eine Metzgerlehre absolvieren konnte. In diesem Beruf war er in Trostberg und Brannenburg, wo er auch 1963 seinen Metzgermeister machte, beruflich unterwegs. Dort lernte Josef Obkirchner „seine“ Anneliese kennen, mit der er 1964 den Bund der Ehe schloss. Im gleichen Jahr kam Tochter Christina zur Welt, 1966 dann Tochter Karin. Mit einer Ausbildung zum Postfacharbeiter mit Beamtenlaufbahn gestaltete er ab 1965 einen neuen Weg in seiner beruflichen Laufbahn. Bis zur Pensionierung war Josef Obkirchner dann bei der Post tätig. Fast drei Jahrzehnte wohnte er mit seiner Familie in Wasserburg im Burgerfeld. In Eiselfing bot sich 1996 eine günstige Gelegenheit zum Bau eines Eigenheims. Dort wohnt und lebt er nun mit seiner Frau Annliese und den beiden inzwischen erwachsenen Enkelsöhnen.
Seine Freizeit verbringt der Obkirchner-Sepp am allerliebsten „hoit dahoam“. Ab und zu gönnen sich er und seine Frau eine Busreise. Die Geschehnisse in und um Eiselfing kommentiert Sepp Obkirchner mit seinem immer noch gleich gebliebenen, beinahe spitzbübischen und hintergründigen Humor. „So gsund bleim, wia’s etza is“ gibt er schließlich als Wunsch für die Zukunft an. bua