Albaching – Die Ergebnisse aus den Anfragen bei den betreffenden Schulen und beim Landratsamt gab Bürgermeister Franz Sanftl nun in der November-Sitzung des Gemeinderates bekannt. Demnach besuchten elf Schüler die Mittelschule in Wasserburg, 46 die dortige Realschule, 19 Schüler das Gymnasium und ein Schüler die Berufsschule. Dies ergebe eine Gesamtzahl von 77 Schülern, die in einem RVO-Bus nach Wasserburg fahren, fasste Sanftl zusammen. Mit einem Kleinbus der Firma Hilger würden fünf Schüler ins Förderzentrum nach Wasserburg gefahren. Ein Albachinger Schüler besuche die Haager Realschule, 15 Schüler das Gymnasium Gars, wobei diese vom Busunternehmen Perseus befördert würden. Den Transport von 35 Schülern zur Mittelschule Edling übernehme die Firma Huber. Nicht erfasst werden könne die Zahl der Schüler der zwölften Klassen sowie der Berufsschüler, da diese die Buskarten selbst kaufen müssten und sie diese erst am Schuljahresende zur Erstattung einreichen würden, zitierte der Bürgermeister die Aussage des Landratsamts hierzu.
Den Kontakt zu den Schulen will die Gemeinde laut Franz Sanftl weiterhin suchen und aufrechterhalten, damit diese regelmäßig im Unterricht das Thema der Sicherheit auf dem Schulweg und des richtigen Verhaltens behandelten. „Ich war selber wieder dabei“, berichtete er von seiner kürzlichen Mitfahrt in einem der Schulbusse, wobei ihn die Kinder nicht gesehen hätten. Er habe beobachtet, dass sich die Schüler schon in Bewegung gesetzt hätten, als der Bus kam, auch leicht gelaufen und tendenziell schon Versuche erkennbar gewesen seien, möglichst als Erster in den Bus einsteigen zu wollen. Unter dem Motto „jeder tut das Seine dazu“, wie Sanftl es formulierte, wolle er diesbezüglich noch mal mit den Eltern reden. Im Bus seien schon genügend Plätze vorhanden gewesen: Zusätzlich zu den Sitzplätzen seien für größere Schüler Halteschlaufen angebracht, für die kleineren Haltestangen, sodass er, Sanftl, zu dem Ergebnis gelangt sei, dass jeder die Gelegenheit haben müsste, sich einzuhalten. Als nächster Schritt sei geplant, ein Schreiben zu verfassen, das er demnächst in den Bussen verteilen wolle; „dann müssten wir das schon hinkriegen“, meinte der Bürgermeister.
Gemeinderat Helmut Maier fand das Unterfangen nur unter Einbindung der Schulen erfolgversprechend und brachte die Idee mit ein, ältere Schüler zu motivieren, auf die kleineren zu achten, indem sie dafür beispielsweise eine lobende Erwähnung im Zeugnis bekämen. Der Bürgermeister erklärte, er habe die Älteren schon instruiert, auf die Jüngeren zu schauen. Ein Beschluss zu diesem Tagesordnungspunkt fiel nicht.