Gemeinderat Haag

Bedarf: Schwerpunkte festgelegt

von Redaktion

Mit großer Mehrheit befürwortete der Haager Gemeinderat die Bedarfsanmeldung für die Förderprogramme des Jahres 2018. Die Verwaltung legte die Schwerpunkte auf den Bräuhausplatz und die Burganlage. Nicht aufgenommen ist die Friedhofskapelle.

Haag – Eine Bedarfsanmeldung galt der Städtebauförderung „Aktive Zentren – Ortskern“. 32000 Euro sind zur laufenden Bauberatung für 2018 und drei Fortschreibungsjahre vorzuhalten. Mit zwei Millionen sind die gestalterische Aufwertung und die Umgestaltung der Ortsmitte aufgenommen, für die nächstes Jahr 75000 Euro benötigt werden. Planungskosten zum Bräuhausplatz sind für 300000 Euro angesetzt. Für vier Jahre beträgt der Aufwand zur gestalterischen Aufwertung nach dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) 160000 Euro. Für einen zweiten Bauabschnitt des Parkplatzes an der Rute stehen 85000 Euro. Gegliedert ist die weitere Sanierung des Zehentstadels: Insgesamt 1,2 Millionen Euro für das Erdgeschoss und 1,1 Millionen für das Dachgeschoss des Westteils. Der Ostteil des Gebäudes ist mit insgesamt 2,25 Millionen Euro berücksichtigt und der Mittelteil mit 775000. Dazu kommen noch Planungskosten von 50000.

Aufgenommen nach dem Bedarf des laufenden Jahres ist neben anderem wieder das Citymanagement zu 120000 Euro für vier Jahre. In den Verfügungsfonds ka-men 40000. Das kommunale Förderprogramm beinhaltete zu 15000 die Fassadengestaltung. Weitere laufende Bauberatung schlugen mit 67000 Euro zu Buche. Für die Gestaltung der Ortsmitte sollten im Jahr 2018 75000 verwendet werden, für den Bräuhausplatz 30000, für die Aufwertung nach ISEK 40000, für die Münchener Straße 60000 und für die Verkehrsplanung 103000 Euro.

Als förderfähige Kosten des Jahres 2017 bewilligte man bereits 13000 Euro für die laufende Beratung, 103000 Euro für die Verkehrsplanung und 30000 für die Fassadengestaltung. Die Vorlage befürwortete der Gemeinderat mit 18 gegen einer Stimme. Das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“ beinhaltet mit 190000 Euro noch den Zehentstadel. Diese Maßnahme wurde mit dem neuen Bauernmarkt bereits abgeschlossen.

Die Sanierung der Burganlage ist mit 650000 Euro be-dacht. Die Burganlagennutzung und Revitalisierung gliedert sich nach Kämmerer Christian Prieller in einzelne Abschnitte. Demnach sind für die Löschwasseranlage und die Arbeiten zum Elektrischen in den ersten beiden Abschnitten 561000 und 417000 Euro vorgesehen. Der dritte Abschnitt mit 480000 Euro beinhaltet die Freiflächengestaltung. Die Entscheidung für dieses Förderprogramm fiel mit 17 Befürwortungen zu zwei Gegenstimmen aus. Die Sanie-rung der Friedhofskapelle, an die Dr. Bernhard Grabmeyer (Freie Wähler) erinnerte, wurde nach Architekt Udo Rieger nicht aufgenommen. Diese Maßnahme passe laut Aussage der Behörden nicht in das Förderprogramm. Das Projekt könne jedoch eine Bezuschussung durch die Denkmalpflege erhalten.

Artikel 1 von 11