Fest- und ehrenabend des Wasserburger Sports

Ehrenpreis für Leichtathletin

von Redaktion

Nicht nur TSV-Vorsitzender Walter Chucholl freute sich: Die Reihen im Rathaussaal waren heuer gut besetzt beim Sportehrenabend. Der Höhepunkt wie immer am Schluss ist die Überreichung des Sportehrenpreises der Stadt. Den Löwen aus Porzellan erhielt dieses Jahr die 20 Jahre alte Johanna Windmaier. Für sie gab es Standig Ovations wie auch für zwei neu ernannte Ehrenmitglieder: Werner Gartner und Walter Asböck.

Wasserburg – „Wasserburg ist eine echte Sportstadt“, freute es Bürgermeister Michael Kölbl bei der Verleihung der Medaillen an viele Sportler aus vielen Bereichen, darunter auch eine 16 Jahre alte Junioren-Vizeweltmeisterin Celina Liebmann, die diesen Titel auf der Lang-Sandbahn für den MC Wasserburg in Tschechien gewann. Deutscher Eisspeedway-Meister 2017 ist Max Niedermeier junior, bei der Weltmeisterschaft kam er auf den 13. Platz. Den zweiten Platz erreichte Marco Costanzo bei der deutschen Meisterschaft im Kartslalom, für sie gab es Gold-Medaillen. Bronze erhielt der zehn Jahre alte Bastian Bodmeier, er ist südbayerischer Vizemeister im Kartslalom.

Sieben Medaillen in Gold, acht in Silber und elf in Bronze

Zweimal Gold ging an die Abteilung Taekwondo, Veit Stöcklein gewann erste Plätze bei den Deutschen und den Europäischen Masters, Gold auch für Andreas Schober, Silber erhielt Jan Hacker.

Zweimal Gold gab es für Leichtathleten des TSV: Willa Atzenberger wurde deutscher Seniorenmeister im Werfer-Fünfkampf, Johann Windmaier war Dritter bei den deutschen Meisterschaften über 100 Meter Hürden.

Silber erhielten Romana Forstner, bayerische Meisterin im Stabhochsprung U16, Leonard Neuhoff, bayerischer Mannschaftsmeister im Siebenkampf U20 wie auch Nils Focke, Manuel Riemer, Bayerischer Meister U20, im Stabhochsprung, Weitsprung, Fünf-, Sieben- und Zehnkampf, Alisa Böhm, bayerische Meisterin im Siebenkampf U20 wie auch Isabel Röttger, Laura Kurzbuch, bayerische Mannschafts-meisterin im Siebenkampf.

Die zehn vergebenen Bronzemedaillen gingen an: Klara Huber, südbayerische Meisterin Weitsprung U16, Jonas Lambacher, oberbayerischer Meister Kugel U16, Lea Zerrer, oberbayerische Meisterin über 800 Meter U14, Malcom Dannhauer, oberbayerischer Meister Block Wurf U14, Kilian Drisga, dritter Platz bei den bayerischen Meisterschaften Kugel U16, Lukas Neugebauer, dritter Platz bei den bayerischen Meisterschaften Diskus U16, Max Huber, süddeutscher Vizemeister im Stabhochsprung, Männer, Max Kurzbuch, oberbayerischer Meister über 110 Meter Hürden, Jonathan Neuhoff, südbayerischer Vizemeister 4 mal 200 Meter Staffel U20, und Albert Fichter, oberbayerischer Meister Hammerwurf, Senioren.

Keine finanzielle, umso mehr eine ideelle Anerkennung für herausragende Leistungen ist der Wasserburger Porzellanlöwe, der Sportlerehrenpreis, den der Bürgermeister dieses Jahr der 20-jährigen Wasserburgerin Johanna Windmaier überreichte. Nicht nur für ihre sportlichen Leistungen. „Sie ist zielstrebig, motivierend, ihre Freundlichkeit und Fairness sind vorbildlich. Und sie betreut seit drei Jahren das Kindertraining, betreut den Nachwuchs bei den Wettkämpfen, lässt sich von Rückschlägen nicht entmutigen. Die Sportlerin, die nun als Studentin in München trainiert, aber dem TSV Wasserburg treu geblieben ist, beschrieb Leichtathletik-Abteilungsleiter Walter Kurzbuch, der ihren Weg seit zehn Jahre mitbegleitet. „Sie ist überall gut unterwegs“. Sie begann mit Mehrkampfdisziplinen, entdeckte ihr Talent eher im Sprintbereich, Weitsprung, Dreisprung und Hürden. Nach vordersten Plätzen bei Meisterschaften auf allen Ebenen hat sie nun ein Ziel: die Europa-Meisterschaft U30.

„Ich bin überwältigt“, sagte Johanna Windmaier, die ganz kurz ein bisschen innehalten wollte, um sich dann zu bedanken, bei allen Helfern, Trainern, Weggefährden und bei ihren Eltern.

Weiterer Bericht vom Sportehrenabend folgt.

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