Jahresversammlung der Alpenblickschützen

Karl Hohner übergibt an Richard Hirt

von Redaktion

Zwölf Jahre war Karl Hohner Zweiter Schützenmeister, 22 Jahre Erster Schützenmeister bei den Maitenbether Alpenblick-Schützen. Nun übergab er bei der Jahresversammlung das Zepter an Richard Hirt. Karl Hohner wurde zum Ehrenschützenmeister ernannt.


Maitenbeth
– Die Alpenblick-Schützen haben aktuell 210 Mitglieder, 65 sind jünger als 28 Jahre, 67 älter als 60 Jahre. Der Verein ist vertreten etwa bei der Fronleichnamsprozession oder beim Totensonntag, erstmals im Jahresprogramm stand ein Brezenpaschen.

„Auch wenn ich den Verein nicht so entwickeln konnte, wie ich mir das insgesamt erhofft hatte, haben wir jetzt einen schönen elektronischen Schießstand, neue Gewehre, einen super Wirt und motivierte Jungschützen und so kann ich das Amt beruhigt in andere Hände geben“ fasste Karl Hohner zum Schluss seine langjährige Tätigkeit als Schützenmeister zusammen.

In Vertretung ihres Sohnes Florian trug Helga Hohner den Bericht des Sportleiters vor. Es wurde an insgesamt 18 Schießtagen geschossen. Sie erinnerte unter anderem an den Gewinn beim Freundschaftsschießen gegen Stauden und Marsmeier, gegen Pemmering habe man dagegen den Kürzeren gezogen. Beim VG Schießen in Brand reichte es diesmal nur zu Platz drei, den über die ganze Saison laufenden Sonderpreis, eine Ballonfahrt, holte sich Hans Schiebl. Bei den Gaumeisterschaften habe es insbesondere im Dreistellungskampf der Schüler und mit der Armbrust in der Senioren- und Schützenklasse große Erfolge gegeben. Bei den oberbayerischen Bezirksmeisterschaften war man mit neun Schülern am Start, bei den bayerischen Meisterschaften mit zwei Senioren und zwei Jugendlichen.

Jugendleiter „Schlumpf“ Wiesenberger betreut aktuell 35 Jugendliche, „die mit großem Erfolg und Begeisterung bei der Sache sind“. Es gab Freundschaftsschießen gegen Pemmering, Stauden und Marsmeier, man war beim Gauschießen und dem Drei- Königschießen vertreten und nahm am Dreistellungskampf in Pfaffing und München teil.

In seinem Kassenbericht stellte Anton Rudorfer fest, dass insbesondere Investitionen im sportlichen Bereich der Kasse ein kleines Minus im Berichtszeitraum bescherten, der Verein aber insgesamt auf grundsoliden Beinen stehe. Die Kassenprüfung durch Anni Schiebl erbrachte keinerlei Beanstandungen.

Gauschützenmeister Erich Eisenberger zeichnete neben diversen Ehrungen für 20, 25, 30 und 40 Jahre Mitgliedschaft Josef Ernst, Rudolf Gruber und Hermann Mück senior für ihr 50-jährige Mitgliedschaft aus.

Die silberne Gams erhielten Peter Ernst, Florian Hohner und Josef Wörl, das Protektorzeichen Kriemhilde Follath, Simone Wiesenberger und Michaela Hirt. Mit der Verdienstnadel des BSSB wurden Anni Schiebl und Anton Rudorfer ausgezeichnet.

Das Fahnenehrenzeichen in Gold erhielten die Fahnenträger Franz Mayer, Richard Hirt und Anton Rudorfer, die Damenspange wurde überreicht an Frieda Mück, Lilo Gruber, Christa Eberherr, Simone Wiesenberger und Maria Eisenauer.

Die von Bürgermeister Josef Kirchmaier geleiteten Neuwahlen brachten folgenden Ergebnis: Erster Schützenmeister Richard Hirt, Zweiter Schützenmeister Manfred Mitter, Schriftführer Hans Faltermaier, Kassier Anton Rudorfer, Erster Jugendleiter „Schlumpf“ Wiesenberger, Zweiter Jugendleiter Hans Simmeth, Erster Sportleiter Karl Hohner, Zweiter Sportleiter Florian Hohner, Beisitzer Christa Eberherr, Peter Eberherr, Maria Eisenauer und Helga Hohner. rl

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