Gemeinderat Griesstätt

Lagerplatz für Baustoffe statt Fahrsilo

von Redaktion

Für die Umnutzung einer bisher landwirtschaftlich als Fahrsiloanlage genutzten Fläche inklusive Vorplatz in eine gewerbliche Lagerfläche für Baustoffe im Dorfgebiet votierte der Gemeinderat Griesstätt in der jüngsten Sitzung.

Griesstätt – „Wie fügt sich das ein?“, war zunächst die von Jürgen Gartner gestellte Kernfrage. Dazu führte Andreas Haimerl aus, dass der Innenbereich einen Dorfgebietscharakter behalten müsse. Leben und Arbeit solle gemeinsam miteinander vereinbar sein, das sei wie in einem Mischgebiet zu behandeln. Das Landratsamt mache hier Auflagen mit Hinweisen auf Nutzung, Fahrten, Anlieferung, Beschäftigte vor Ort und so weiter.

Zu einer zunächst erteilten, dann aber wieder zurückgezogenen Nachbar-schaftsunterschrift sei zwischenzeitlich eine Stellungnahme abgegeben worden, so Andreas Haimerl. Hier hatte vor allem die Belastung der Berger Straße durch den Schwerverkehr und die Immissionen im Vordergrund gestanden.

Rudolf Liedl wandte hierzu ein, dass es die letzten 50 Jahre an der Stelle auch nicht „mucksmäuschenstad“ gewesen sei, und dies auch weiter nicht sein würde.

Die Frage der Oberflächenentwässerung, die Siegfried Maier stellte, wurde von Thomas Mader beantwortet. Hier sei nichts vorgesehen. Das Wasser fließe frei in die Wiese ab.

Unterschrift: Erst er-

teilt, dann verweigert

Laut Zweitem Bürgermeister und Sitzungsleiter Alois Altermann bleibt der bisherige Oberflächenbereich gleich groß, es ändere sich nichts. Martin Fleidl und Alois Altermann wiesen am Schluss noch darauf hin, dass eine Nutzungsänderung nur einmal erfolgen könne, die Fläche für eine mögliche spätere erneute Umwidmung zum Beispiel in eine Wohnbebauung damit nicht mehr zur Verfügung stehe.

Das gemeindliche Einvernehmen wurde schließlich nach entsprechender Abwägung einstimmig erteilt.

Artikel 1 von 11