Schnaitsee – Alljährlich am Volkstrauertag, dem Tag des Innehaltens und des Gedenkens an die Opfer der beiden Weltkriege, versammeln sich die Schnaitseer nach dem Gottesdienst mit Pfarrer Georg Schinagl und den Ministranten vor dem Kriegerdenkmal.
Die Namen der Gefallenen auf dem frisch restaurierten Kriegerdenkmal in Schnaitsee zeugen von den Untaten während der Weltkriege: Kinder haben ihre Eltern verloren, Väter und Mütter mussten ihre Kinder zu Grabe tragen. Um all diesen Verstorbenen zu gedenken, legten Bürgermeister Thomas Schmidinger, der Vorsitzende des VdK Schnaitsee Leo Knöckl und der Vorsitzende des KSK Schnaitsee, Josef Utz, jeweils einen Kranz vor das Denkmal und richteten ihre Worte und Gedanken zum Volkstrauertag an die Schnaitseer. Mit andächtigen Tönen untermalte ein Ensemble des Musikvereins Schnaitsee das Gedenken musikalisch.
Schnaitsees Bürgermeister Thomas Schmidinger betonte, dass noch heute in so vielen Regionen der Welt sinnlos Blut vergossen werde. Umso wichtiger sei es, sich die Schrecken des Krieges vor Augen zu führen, für eine friedliche und weltoffene Gesellschaft einzutreten und Mitgefühl zu zeigen. Er forderte die Bürger auf, für unsere freiheitlich-demokratischen Werte einzustehen: „Wir müssen Missstände anprangern und dürfen nicht müde werden, im gemeinsamen Dialog für eine friedliche Zukunft zu kämpfen“, so Thomas Schmidinger bei dem Gedenken.