Isen – Bayerns Familienministerin Emilia Müller freute sich gestern in München nicht nur über diese Bewilligung – insgesamt 648 neue Betreuungsplätze in 17 oberbayerischen Gemeinden können somit geschaffen werden. Die Gemeinden kommen alle in den Genuss von einem Aufschlag bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung. „Der Freistaat unterstützt die Kommunen dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 12,92 Millionen Euro“, so Müller. Zu dem Investitionsprogramm erklärte sie: „Das Programm kommt zur rechten Zeit. Die Geburtenzahlen steigen. Wir wollen aber auch inklusive Einrichtungen ausbauen und dem Betreuungsbedarf von Flüchtlingskindern gerecht werden. Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, mit denen wir die reguläre staatliche Förderung erheblich verstärken können.“ So erhalten zum Beispiel Kommunen mit einer durchschnittlichen Finanzkraft künftig 85 Prozent statt der regulären 50 Prozent ihrer förderfähigen Investitionskosten erstattet. Seit 2008 sind in Bayern rund 80000 Plätze für Kinder unter drei Jahren entstanden. Insgesamt standen dafür 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit Blick in die Zukunft verdeutlichte Müller: „Wir wollen eine maßgeschneiderte Kinderbetreuung in allen Teilen Bayerns und höchste Qualität in den Kindertageseinrichtungen. Das vierte Investitionsprogramm ist ein weiterer Baustein dazu.“ Anträge können bis zum 31. August 2019 bei den zuständigen Regierungen gestellt werden.