Der Gottesdienst am Christkönig-Sonntag in der Griesstätter Pfarrkirche stand auch im Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Gewalt und Krieg. Gebetet wurde dabei auch für die Soldaten, die in den beiden Weltkriegen starben, sowie für die Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren. „Wir trauern auch um die Opfer der Kriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und andere Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren haben“, so Diakon Simon Frank. Zum Gebet für die in den Kriegen Verstorbenen und auch um Frieden und Versöhnung lud auch Pfarrvikar Herbert Weingärtner bei der anschließenden Gedenkfeier am Kriegerdenkmal ein, vom Kirchenchor unter Leitung von Heinrich von Köller und der Musikkapelle Stephan aus Vogtareuth musikalisch und gesanglich gestaltet. Josef Polatzky, Vorsitzender des Krieger- und Reservistenvereins, bedauerte in seiner Ansprache am Kriegerdenkmal, dass obwohl in den beiden Weltkriegen viele Millionen Menschen ihr Leben, ihre Gesundheit, ihre Heimat, ihr Hab und Gut und oft auch ihre Angehörigen verloren, trotzdem die Menschheit nichts daraus gelernt hätten, „da an allen Ecken unserer Erde mit Waffen um Macht und Reichtum gekämpft wird“. Den Toten zum Gedenken legten zwei Mitglieder des Krieger- und Reservistenvereins einen Kranz nieder. Foto Albersinger