Haag – Alfons Bonk in der Haager Schulstraße feierte seinen 80. Geburtstag. Im Namen der Gemeinde gratulierte Bürgermeisterin Sissi Schätz mit einem Präsent, die Glückwünsche für die Kirchengemeinde sprach die evangelische Pfarrerin Ruth Nun aus.
Alfons Bonk kam in Gutentag in Oberschlesien zur Welt, wo er eine polnische Schule besuchte und in einer Weberei arbeitete, ehe er mit seiner Familie nach Deutschland auswanderte. Seine Mutter hatte in Erding ihren Mann ausfindig gemacht, wo dieser Berufssoldat war.
Mit seiner Familie, vier Schwestern und zwei Brüdern, Vater und Mutter, wohnte Alfons Bonk zunächst in einem Zimmer eines Dachgeschosses. Alfons Bonk arbeitete bei „Eicher“ in Forstern und „Katra“ am Ostbahnhof in München. Dort lernte er seine Frau Malida kennen, die ebenfalls aus Polen stammte. Die beiden heirateten 1960, als sie schon nach Haag gezogen waren. Aus der Ehe gingen vier Söhne hervor. Alfons Bonk hätte gern auch eine Tochter gehabt. Die wurde ihm bei der Geburt eines der Kinder vom Haager Krankenhaus auch gemeldet. Er schwang sich auf das Fahrrad und fuhr voller Freude zum Krankenhaus, da stellte sich das Missverständnis heraus: Es war ein Sohn.
Eine Krankheit riss den Jubilar aus dem Berufsleben. Er wechselte vier Jahre von Krankenhaus zu Krankenhaus, bis man ihm das linke Bein abnahm. 1983 ließ er sich mit seiner Familie in Haag-West nieder. Hier wohnt er nun mit Frau und zwei Söhnen, einer davon, Winfried, betreut die ganze Familie. Gute Kontakte pflegt er zu seinen noch lebenden Geschwistern in Köln, München und Bad Aibling.
„Meine Kinder sind meine Freude“, sagt Alfons Bonk im Gespräch mit Pfarrerin Ruth Nun und Bürgermeisterin Sissi Schätz. Auch Hund Leika ist ein Liebling der Familie. Zu seinen Beschäftigungen zählt „viel Lesen“, darunter auch die Haager Geschehnisse aus der Zeitung und dazu schmeckt ihm noch die Zigarette: „Auch wenn ich nicht sollte.“ xy