Seit 1804/1813 wird dieser markante, am südwestlichen Ende geschlossene Straßenzug als Sedlmair-Gassl bezeichnet, nach dem Sedlmaierbäck, der am Eck sein Geschäft hatte (Salzsenderzeile 13). Da damals mitten in der Stadt auch Landwirtschaft betrieben wurde, ist die
Sackgasse außerdem als Hennen- oder Kuhgässl schriftlich belegt. Heute ist die mundartliche Bezeichnung Henagassl durchaus noch geläufig. 2015 gewann das Haus Sedlmaiergasse 6 den städtischen Fassadenpreis. Es wurde im Inneren liebevoll restauriert. Die historische Substanz des Gebäudes blieb erhalten und ist nun als Einzeldenkmal in Wasserburg ausgewiesen.
Tipp: Diese und ähnliche Fotos und Geschichten kann man im neuen vom Stadtarchiv herausgegebenen Stadtbildkalender (wie berichtet) betrachten und nachlesen. Der Kalender ist erhältlich im Stadtarchiv, Museum und in der Gästeinfo sowie im Wasserburger Buchhandel, bei der Post am Bahnhofsplatz und in den Wasserburger Markthallen.