Wasserburg – Max Finster, der neu gewählte Vorsitzende vom Bund Naturschutz Wasserburg, referierte über die Stadtbäume Wasserburgs. Dazu zeigte er beeindruckende Fotos, zum Beispiel von der Bahnhofstraße, wo die Eschen mit einem sehr schmalen Streifen leben müssen. Die Wurzeln der Bäume brauchen hier so viel Platz wie die Krone. Sie müssen mit Trockenheit und Streusalz zurechtkommen. Max Finster wies eindringlich darauf hin, die Bäume im Privatbereich zu schützen, da sie für den Sauerstoff enorm wichtig seien. Große Bäume sollten nicht umgeschnitten werden, weil sie viel Laub abwerfen würden oder einfach im Weg stünden. Auch unsachgemäßer Rückschnitt schade den Bäumen. „Gut wäre deshalb eine Baumschutzverordnung der Stadt Wasserburg“, so Finster.
16 Hektar, das ist so viel wie 30 Fußballplätze, werden dem Referenten zufolge in Bayern täglich versiegelt. Es sei an der Zeit, dass die Betonflut eingedämmt werde, gab Finster am Schluss des leidenschaftlichen Vortrags zu bedenken.
Die Vorschau auf das kommende Jahr des Gartenbauvereins sieht am 10. März wieder einen Container am Kirchplatz vor, am 19. März findet die Frühjahrsversammlung statt. Für das geplante Radi-Essen und das Lindenfest gibt es noch keinen Termin.
Der Gartenbauverein hatte zu einem Wettbewerb aufgerufen, bei dem die schönsten Gartenecken fotografiert und eingeschickt werden sollten. Vorstand Jürgen Scheller zeigte im Schnelldurchlauf circa 60 Fotos und alle Anwesenden wählten ein Foto aus. In der Stichwahl gewann Horst Schreiber den ersten Preis, Otto Niedermayr den zweiten und Sepp Ganterer den dritten Preis – eine Astschere und zwei Gartenscheren wurden verteilt. Diese Aktion kam bei den Mitgliedern gut an und soll nächstes Jahr wiederholt werden. Zum Abschluss gab es Glühwein und Stollen und Vorstand Jürgen Scheller bedankte sich bei allen für die aktive Teilnahme.