Kleiner Rekord: Noch nie waren so viele Händler aus der Region beim Adventsmarkt im Bauernhausmuseum Amerang des Bezirks Oberbayern dabei. An den Ständen war die Qual der Wahl groß: Kulinarisches wie selbst gefertigte Marmelade, Säfte und Liköre waren ebenso zu haben wie handgestrickte Socken, Schals, Handschuhe oder Mützen, Christbaumkugeln und Strohsterne, Handtaschen und Filzhüte. Der Ameranger Handarbeitskreis hat seit dem ersten Jahr einen eigenen Stand. „Wir haben alles selbst gemacht, und die Leute mögen es gern“, so Irmgard Kolitsch vom Handarbeitskreis. „Die Hausschuhe aus Wolle mit fünf- bis achtfach gedrehter Wolle sind besonders warm.“ Das ganze Jahr über stricken die sieben Damen des Handarbeitskreises, um dann beim Adventsmarkt eine so reiche Auswahl zu präsentieren. Mit dabei war auch wieder Hans Aicher samt seinen Holzprodukten (Foto). Schüsseln, Bretter, Schaber oder Kerzenständer aus Zirbenholz sind bei ihm die großen Renner. Im Bernöderhof gab es wieder frisch gebackene Plätzchen, im ehemaligen Kuhstall konnte man sich mit Glühwein wärmen. Andere kulinarische Stände lockten mit Flammkuchen, Speckbrot oder gerösteten Haselnüssen. Für die perfekte Einstimmung auf Weihnachten sorgte am Sonntagnachmittag Max Beer mit seiner Weinbeerl-Musi (Foto) im Vierseithof „Winterlichta und Englsgsichta“. In der Stube waren stade Weisen und adventliche Gedichte zu hören. Auch für Kinder war viel geboten. Eine Weihnachtswerkstatt und Kasperltheater sorgten für leuchtende Augen, und das Museumsgelände bot jede Menge Platz zum Herumtoben im Schnee. Das Bauernhausmuseum Amerang ist jetzt geschlossen und startet im Frühjahr 2018 in die neue Saison. Fotos re