Singen für einen guten Zweck

von Redaktion

Attler Adventssingen stimmt in stade Zeit ein

Wasserburg/Attel – Alte, bayerische Weisen zur Adventszeit sind ein seltenes Gut geworden. Dass es dabei nicht nur besinnlich, sondern auch froh zugehen kann, bewiesen die vier Musikgruppen, die beim zweiten Attler Adventssingen in der Pfarrkirche Attl auftraten. Stimmgewaltig präsentierte sich der Landfrauen-Chor Rosenheim, der gleich zu Beginn für den festlichen Rahmen sorgte.

Die Idee zum Benefizsingen stammte von Chorleiterin Heide Hauser. Über Maria Aschbacher, die sowohl im Chor aktiv ist als auch in der Stiftung Attl arbeitet, wurde sie auf die Einrichtung für Menschen mit Behinderung aufmerksam. „Nach dem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr freuen wir uns besonders, dass erneut der Landfrauen-Chor Rosenheim sowie weitere musikalische Gäste dieses Konzert mit Leben füllen“, sagte Erika Dumler als Vertreterin der Stiftung Attl in ihrer Begrüßung. Musikalisch war ein abwechslungsreiches Programm geboten: Die Fischer Buam bezauberten zusammen mit ihrer Schwester die Zuhörer mit verschiedenen Instrumenten, darunter Ziehharmonika, Horn, Klarinette oder Trompete. Aufgelockert durch das Gedicht „Der Weihnachtszauber“ von Anita Menger, das Walter Weese und Heidi Mühlberger vortrugen sowie den Instrumentalstücken der Formation Vox Amabile, bestehend aus Geige, Harfe, Klarinette und Kontrabass, stellte schließlich noch der Kolbermoorer Dreigsang sein Können unter Beweis.

Zwischen den Musikstücken las Robert Mayer besinnliche und volkstümliche Texte vor, die zum Nachdenken anregten. Bevor ein kleiner Adventsmarkt mit Basar den musikalischen Nachmittag stimmungsvoll ausklingen ließ, erbat Seelsorger Toni Helminger für alle Anwesenden den Segen.

Erika Dumler bedankte sich bei den Musikern: „Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie heute alle unentgeltlich für einen guten Zweck spielen. Das Adventssingen kommt daher doppelt den Menschen in Attl zugute. Sie ermöglichen ihnen einen wunderbaren Nachmittag und sorgen mit ihrem Beitrag dafür, dass die Betreuten einen Ausflug mit dem religiösen Arbeitskreis unternehmen können.“

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