Neue E-Ladesäule in Münchener Strasse

Aufladen mit Transparenz

von Redaktion

Eine neue E-Ladesäule stellte in Haag die SSL Energie GmbH vor, die ihren Vertriebssitz in der Münchner Straße 1 hat und unter anderem E-Ladesäulen und Wallboxen produziert.

Haag – „Künftig“, so Georg Bauer, der bei der SSL Energie das operative Geschäft leitet, „kann an dem 22-kW-Ladepunkt jeder Energie tanken, der die entsprechende App für das Handy oder die Chipkarte hat.“ Diese gäbe es beim E-Mobilitätsanbieter Plugsurfing. Monatliche Grundgebühren oder versteckte Kosten fielen keine an. „Transparenz ist uns sehr wichtig“, so Bauer. Bezahlt werde ausschließlich der Ladevorgang. Damit alles mit rechten Dingen zugehe, besitze die Ladesäule einen ge-eichten Zähler. Mit einem Ladekabel Typ II-Stecker, können alle Elektrofahrzeuge mit einer Ladesteuerung nach IEC 61851-22 mit Strom betankt werden. Die Bezahlung sei einfach: Abgerechnet wird der jeweilige Betrag nach Rechnung oder Kreditkarte. Spontanes Laden sei generell noch ein Problem, so Bauer weiter, da das die meisten Ladesäulenbetreiber nicht ohne vorherige Anmeldung anbieten würden. Auch die Abrechnung nach Verbrauch ohne zusätzliche versteckte Kosten sei nicht die Regel. „Die meisten Ladesäulenbetreiber rechnen nach Ladezeit ab und schlagen gerne noch was drauf. Da kommen dann schon mal schnell 70 Cent pro Kilowattstunde Ladestrom zusammen.“ An der neuen E-Ladesäule in Haags Münchener Straße 1 zahlt man Bauer zufolge nur 35 Cent. Das sei ein fairer Preis. Für eine Fahrt von 100 Kilometern brauche ein E-Auto um die 15 Kilowattstunden Leistung. Das wären dann rund fünf Euro.

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