Wissenstest der Jugendfeuerwehren

662 Mädchen und Buben waren dabei

von Redaktion

662 Mädchen und Buben aus 68 Feuerwehren des gesamten Landkreises Mühldorf stellten sich dem Wissenstest der Jugendfeuerwehren Bayerns.

Landkreis – Alle Teilnehmer hatten zuerst Grundfragen zum Thema „Unfallverhütung in der Jugendfeuerwehr, persönliche Schutzausrüstung und Dienstkleidung“ zu beantworten. Bei den höheren Abnahmestufen wurden weitere Zusatzaufgaben mit steigenden Schwierigkeitsgraden gestellt.

In der praktischen Prüfung forderte die Richtlinie drei Aufgaben. Alle Jugendlichen ordneten mit Bildkarten die verschiedenen Schutzkleidungen den entsprechenden Altersgruppen von der Jugendfeuerwehr bis zum Aktiven Feuerwehrmann zu. Ab Stufe 3 mussten spezielle persönliche Schutzausrüstungen erkannt und ein Knoten richtig angefertigt werden. Für die Stufen 3 bis 7 mussten die Feuerwehranwärter die Bedeutung und Trageweise von festen und veränderlichen Dienst- und Funktionsabzeichen erkennen. Zu diesen Prüfungen gab es eine Ausbildungsanleitung, damit die Jugendwarte im Vorfeld des Tests mit den Jugendlichen üben konnten. Das aus der Kreisbrandinspektion und Kreisjugendfeuerwehrausschuss bestehende Organisationsteam bewertete die teilnehmenden Jugendgruppen an fünf Prüfstellen.

Der Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer besuchte die Veranstaltung und verschaffte sich einen Überblick, was von den Teilnehmern alles verlangt wird. Er zeigte sich über die tolle Organisation, den Einsatzwillen der Jugendlichen und die hohe Teilnehmerzahl erfreut.

Am Vormittag begann der Test mit 313 Jugendlichen aus den Feuerwehren von Kreisbrandinspektor Bernd Michel. Das Gebiet von Kreisbrandmeister (KBM) Herbert Rutter stellte mit 128 Teilnehmern aus 13 Gruppen die meisten Feuerwehranwärter im Inspektionsbereich. Danach folgte das Gebiet von KBM Anton Bruckeder mit 98 Jugendlichen aus zehn Feuerwehren. Das KBM-Gebiet von Marco Wallner war mit 87 Teilnehmern aus acht Jugendfeuerwehren auch gut vertreten. Der Inspektionsbereich von KBI Werner Hummel war mit 349 Nachwuchskräften am Start. Das stärkste Teilnehmerfeld im ganzen Landkreis stellte mit 131 Anwärtern aus zehn Jugendgruppen das Gebiet von KBM Werner Müller, gefolgt von den neun Feuerwehren von KBM Siegfried Mailhammer mit 83 Teilnehmern. Erfreulich war auch die Beteiligung mit 68 Jugendlichen der zehn Feuerwehren von KBM Christian Biberger und den 67 Anwärtern aus sieben Jugendgruppen von KBM Franz Dirnberger.

Nach erfolgreicher Prüfung wurden die Abzeichen in den Stufen 1 bis 6 von Kreisbrandrat Harald Lechertshuber verliehen. Die Urkunden für die höchste Stufe 7 wurden an Michael Woidich, Maximilian Köck (beide Mössling), Alexander Grasser (Mittergars), Christoph Heidemann (Au), Konrad Kamhuber (Weidenbach), Fabian Raschke (Altmühldorf), Andreas Schmuck (Ramsau) und Maria Göschl (Haag i. OB) überreicht. mam

Artikel 1 von 11