Gemeinderat Schonstett

Punkte aus der Bürgerversammlung in Angriff genommen

von Redaktion

Beim abschließenden Punkt „Sonstiges und Bekanntgaben“ hatte Bürgermeister Josef Fink in der jüngsten Gemeinderatssitzung einige Informationen.

Schonstett – Bürgermeister Josef Fink gab bekannt, dass der Grunderwerb für das neue Baugebiet über die Bühne gegangen und der Winterdienst an die Firma Gruber vergeben sei. Außerdem sei das Bodengutachten für das Baugebiet mit Kosten von knapp 5000 Euro bereits da.

Einige Punkte aus der Bürgerversammlung seien in Angriff genommen worden, so etwa die Weihnachtsbeleuchtung. In den Gemeinderatssitzungen würden, so Fink, Zuhörer auch künftig kein Rederecht haben, dafür wäre eine Änderung der Geschäftsordnung nötig.

Hinsichtlich einer Örtlichkeit für größere Feste oder Feiern und das dafür ins Gespräch gebrachte Grundstück der ehemaligen Liegehallen im Caritasheim scheitert nach Fink an den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde. Verwiesen wurde seitens des Gremiums, dass es einen Gasthof beziehungsweise einen Dorfwirt gebe, im Pfarrheim ein größerer Raum vorhanden sei und es ja auch noch die Mehrzweckhalle gebe.

Erfreuliches hatte der Vorsitzende zur zusätzlichen Buslinie zu verkünden. Die Gemeinde Halfing beteiligt sich mit zehn Euro pro Fahrt für den Zeitraum des Probebetriebes von einem Jahr.

Der Kindergarten erhielt für 799 Euro einen Wärmepumpentrockner und die Feuerwehr braucht eine neue tragbare Feuerwehrpumpe. Eine Reparatur der Alten rechnet sich bei geschätzten Kosten von 5000 Euro nicht mehr. Nun werden Angebote eingeholt.

Zur beantragten und wiederholt abgelehnten Geschwindigkeitsreduzierung zwischen Aichet und Friedlhub verlas Bürgermeister Josef Fink die Stellungnahme von Landrat Wolfgang Berthaler. Die zuständige Polizeiinspektion und der Straßenbaulastträger würden hier keinen Grund für eine Geschwindigkeitsbeschränkung sehen. Zum Thema weitere Nachverdichtung werde es im Ortskern in nächster Zeit nicht einfach sein, so Josef Fink, auch könne die Gemeinde nicht gewährleisten, dass der bestehende Regenwasserkanal für weitere Anschließer aufnahmefähig sei. Dafür müssten alle Kanäle bemessen und eine hydraulische Berechnung durchgeführt werden. Dazu wäre auch eine Kamerabefahrung erforderlich. Insgesamt stehen dafür Kosten von 67000 Euro im Raum. Dass nach dieser Überprüfung Instandsetzungsmaßnahmen erforderlich werden, damit sei zu rechnen. Das Gremium war sich einig, dass im Zusammenhang mit den Kanälen Handlungsbedarf besteht. Im nächsten Jahr soll über die weitere Vorgehensweise entschieden werden. mv

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