Schnelles Internet für über 220 Haushalte

von Redaktion

Die Gemeinde Schnaitsee erteilte der Telekom den Zuschlag für den Netzausbau für „Internet in Lichtgeschwindigkeit“, wie es die Firma etwas plakativ ankündigt.


Schnaitsee
– Im Rathaussaal unterzeichneten Bürgermeister Thomas Schmidinger und Bettina Rehrl-Gschirr von der Telekom-Deutschland GmbH in Anwesenheit von Carmen Danzer, der Sachbearbeiterin in der Gemeinde und Paul Roither von der Fachfirma für Förderverfahren im Breitbandausbau Corwese GmbH die entsprechenden Verträge. Damit können in Zukunft über 220 Haushalte im Gemeindegebiet Breitbandanschlüsse mit Geschwindigkeiten von 50 bis 200 Megabit pro Sekunde bekommen. Die Telekom wird rund zwölf Kilometer Glasfaser verlegen und neun Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder umbauen. „Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass telefonieren, surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind“, ließ die Telekom mitteilen. „Wir freuen uns, dass jetzt die Verträge so schnell unterzeichnet werden konnten und wir damit die notwendigen Schritte für das schnelle Internet in die Wege geleitet haben“, konstatierte Schmidinger nach der Unterzeichnung. „Jetzt gehört Schnaitsee zu den schnellsten Internetgemeinden Deutschlands. Wir werden damit als Wohn- und Gewerbestandort noch attraktiver.“ Bettina Rehrl-Gschirr bestätigte: „Das Warten hat sich gelohnt. Die schnellen Internetanschlüsse sind jetzt buchbar. Das schnelle Internet ist ein Standortvorteil für die Kommune im Gesamten, aber auch für jede einzelne Immobilie.“ Einen Tag vor der Unterzeichnung war der Bürgermeister im Ministerium in München und holte sich bei Minister Markus Söder den Förderbescheid in Höhe von 377000 Euro ab. „Damit ist auch die Finanzierung gesichert.“ Zum Zeitplan erläuterte Paul Roither, dass der Telekom ab der Vertragsunterzeichnung ein Zeitraum von 18 Monaten für die Erfüllung des Vertrages eingeräumt ist. „Damit können wir Mitte 2019 mit der Fertigstellung aller Arbeiten rechnen. Im Gespräch nach der Unterzeichnung gab Roither noch Hinweise zu den technischen Details des Ausbaus. ju

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