Verschönerungsverein hat im neuen Jahr viel vor

von Redaktion

Bei einer Mitgliederversammlung im Museumsstüberl in Amerang zog der Verschönerungsverein Bilanz und blickte aufs kommende Jahr.

Amerang – Zufrieden blickte der Vorsitzende Wolfgang Obholzer auf das vergangene Jahr, in dem wieder einige Projekte erfolgreich durchgeführt wurden. So habe das „Rama dama“ wieder gut geklappt. Unter dem Motto „Sauber sama“ hätten sich über 30 freiwilligen Helfer zu der bewährten Säuberungsaktion zusammengetan und am Ende rund 20 Müllsäcke voller Abfall entsorgt. Nach einem Rückblick auf die vergangene Saison wurden neue Aktivitäten diskutiert. Ein Projekt, das den Verschönerungsverein schon seit dem Frühjahr beschäftigt, werde auch noch im kommenden Jahr weiter aktuell sein, sagte Obholzer. Dabei handele es sich um das Heranziehen von Rosen mit den Schülerinnen und Schülern der Ameranger Grundschule. Im Frühjahr werde man sehen, wie viele der Okulationen erfolgreich waren und wie viele Edelrosen letztlich dabei herausgekommen seien. Erst im nächsten Herbst könnten die Rosen endgültig ausgepflanzt werden. Die Pflanzaktion soll mit dem Fest zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins verbunden werden, das am 13. Oktober gefeiert werden soll. In der Versammlung wurden schon konkrete Vorschläge über mögliche Standorte gemacht. Demnach soll künftig auf jeden Fall neben den Ortsbegrüßungsschildern, die in Amerang ankommende Gäste und die heimkommende Bevölkerung begrüßen, eine Rose blühen.

Als weitere Schwerpunkte für das nächste Jahr wurden die Sanierung von Wegen im Moos und die Förderung der Etablierung und Verbreitung von Insektenblumen beschlossen.

Um den Blumen, die für Insekten besonders wichtig sind, möglichst viel Raum zu geben, ist ein Bündel von Maßnahmen angesprochen worden. Dazu gehörten die Anlage von Blumenwiesen, die möglichst den entsprechenden Standorten gerecht werden. Im Moment seien schon drei Flächen im Gespräch, auf denen die passende Vegetation gefördert werden soll, berichtete Obholzer. Zudem sollen demnächst Tipps veröffentlicht werden, wie im eigenen Garten eine Struktur geschaffen werden könne, von der möglichst viele Insekten profitieren. ca

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