Isen – Fröhliche Runde mit bitterem Beigeschmack: Bei der Weihnachtsfeier der Isener Arbeiterwohlfahrt deutete die Vereinsvorsitzende Johanna Beintvogl in ihrer Ansprache an, dass der Verein wohl in zwei Jahren seine Pforten schließen werde. Mitgliederschwund und mangelndes Interesse an Vereinsaktivitäten seien die Ursachen, erläuterte Beintvogel dazu bei der Feier im Freizeitheim.
Trotzdem ließ man sich nicht die Freude am Feiern nehmen. Zwei Stunden lang wurde gemeinsam zur Gitarrenbegleitung von Rudi Liebhardt gesungen, von „Es wird scho glei dumpa“ über „Oh du fröhliche“ bis zum zu Tränen rührenden „Mamatschi, schenk mir ein Pferdchen“. Mal lustig, mal nachdenklich waren die Gedichte, die Petra Forstmaier und Lydia Brosow vortrugen.
Auch Bürgermeister Siegfried Fischer steuerte selten gehörte Texte zur besinnlichen Vorweihnachtsstimmung bei. Bei Kaffee und Kuchen sowie einem feinen Schweinebraten ließen es sich die AWO-Mitglieder gut gehen. Wie oft man noch zusammen feiern kann, ist ungewiss. azi