Französisch: Oberschule macht mobil

von Redaktion

Vielseitige Fremdsprachenkenntnisse gewinnen in der Arbeitswelt an Bedeutung; schließlich gibt es immer mehr Firmen, die auf internationaler Ebene operieren. Dem trug die Berufliche Oberschule in Wasserburg Rechnung.

Wasserburg – Zu Gast war Marie Quémerais. Sie ist Lektorin am Institut Français in München und warb im Rahmen einer Informationsveranstaltung für ihre Muttersprache Französisch. Der Oberschule ist es eigenen Angaben zufolge wichtig, die Schüler, die bisher nur über die obligatorischen Englischkenntnisse verfügen, zum Erlernen einer weiteren Fremdsprache zu motivieren.

Jeder Fremdsprachenunterricht lebt vom authentischen Material: Ob Musik, Filme, Zeitungsartikel, Werbeanzeigen von Firmen, kulinarische Spezialitäten, all diese Dinge gewähren Einblick in die fremde Kultur und Sprache und bieten Anlass, sich damit auseinanderzusetzen, so die Schule. Noch wirkungsvoller seien indes authentische Sprecher, so wie Marie Quémerais. Das Programm FranceMobil, eine in Deutschland von der Robert Bosch-Stiftung und dem Institut Français getragene Initiative, wurde 2002 ins Leben gerufen. Seither kurven zwölf motivierte und motivierende Mitarbeiter in den entsprechenden Fahrzeugen durch Deutschland von Schule zu Schule, um Lernende aller Jahrgangsstufen und Schultypen für das Französische zu begeistern.

An der Beruflichen Oberschule Wasserburg wird Französisch als Wahlpflichtfach in der zwölften und 13. Jahrgangsstufe angeboten. Schüler der elften und zwölften Klassen erhielten die Gelegenheit, in spielerischer Form ihre bisher erworbenen Kenntnisse anzuwenden, beziehungsweise sich in die neue Fremdsprache einzuhören. Mit abwechslungsreichen Aufgabenstellungen zog Referentin Marie Quémerais das junge Publikum schnell in ihren Bann und animierte es zu konzentriertem Mitspielen.

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