Schonstett – Zur örtlichen Prüfung und Feststellung der Jahresrechnung 2016 der Gemeinde Schonstett hatte der Rechnungsprüfungsausschuss einige Anregungen. Der Ausschussvorsitzende Josef Obermaier wünschte sich dabei die Vorlage der Zahlen des jeweiligen Vorjahres, um besser vergleichen zu können. Auch hinsichtlich eines Bauhofes sei eine baldige Entscheidung wünschenswert. Auf Nachfrage teilte Bürgermeister Josef Fink mit, dass das durch die Gemeinde Halfing beauftragte Organisationsgutachten bald zur Verfügung stehen werde. Ob man sich dann auf einen gemeinsamen Bauhof eventuell aller drei Gemeinden (Halfing, Höslwang und Schonstett) verständigen könne, werde sich zeigen. „Das Hauptentscheidungskriterium werden die Kosten sein – hier insbesondere auch jene für die Ablösung des bestehenden Fuhr- und Maschinenparks von Halfing“, so Fink. Das Gremium gab sich noch ein halbes Jahr, dann soll entschieden werden. Fink schlug dazu einen Informationsaustausch mit einer Verwaltungsgemeinde vor, die bereits mit einem gemeinsamen Bauhof arbeitet. Weiter sollte bei der Vergabe gemeindlicher Aufträge an ortsansässige Firmen auf eine bessere Ausgewogenheit geachtet werden.
Der Gesamthaushalt 2016 betrug 3334610,81 Euro, davon entfielen 2247421,88 Euro auf den Verwaltungs- und 1087188,93 Euro aufden Vermögenshaushalt. Die Schulden wurden um 103631,29 Euro auf 1198126,98 Euro zurückgeführt. Die Entlastung von Bürgermeister Josef Fink für die Haushaltsführung – Jahresrechnung der Gemeinde Schonstett für 2016 – erfolgte einstimmig.mv