Leserbrief zum Artikel „Ganz spezielle Krippenschau“ in der Wochenendausgabe:
Heuer ist also schon am ersten Advent das angekommen, nach dem sich die Menschen so sehr gesehnt haben – die Schraubenkrippe. Wie zu lesen war, hat sich der Künstler seine ganz eigenen Gedanken zum Thema „Weihnachten“ gemacht. Das Ergebnis, so auf dem Foto zu sehen: Eine Gruppe von verrosteten, verschlagenen Schrauben, die das Geschehen um die Geburt Christi darstellen soll. Wenngleich es auch unendlich schade wäre, hätte die Menschheit von diesem großen Werk nicht erfahren, so finde ich dennoch, dass es der Künstler verdient hätte, sein Werk ganz alleine und nur für sich genießen zu dürfen und in der Öffentlichkeit nicht erwähnt zu werden. Diesen Gedanken hatte ich im Übrigen auch schon bei manch’ anderem „Schrott“ den ich in der Rubrik „Kunst“ in der Zeitung gefunden habe.
Wast Mühlhuber
Rott