Gemeinderat Maitenbeth

Schnelle Autos ausbremsen

von Redaktion

Im Gemeindebereich von Maitenbeth wird zu schnell gefahren. Deshalb gibt es bald eine Geschwindigkeitsbeschränkung und vielleicht eine Verlegung einer Schulbushaltestelle.

Maitenbeth – Von der Abzweigung abgehend von der Bundesstraße 12 bis Oed empfiehlt die Polizei eine Beschränkung auf 60 Stundenkilometer. Hier sind sogar schon ganz ungeduldige Autofahrer durch die Wiese gefahren, nur weil Kinder in den Schulbus einstiegen. Schilder sollen nun das Tempo der Eiligen drosseln. Dem stimmte der Rat zu.

Nicht unproblematisch ist jedoch die Verlegung der Schulbushaltestelle in Niesberg in Richtung Süden zur Abfahrt Stannerweg. Denn dort gibt es bergauf keinen Platz für die Kinder zum Stehen, die Böschung ist direkt an der Straße. Das bedeutet, dass Kinder über die Straße gehen müssen, sobald der Bus kommt.

„Die Schüler rennen los, wenn sie den Bus sehen“ Herbert Unterhaslberger

Das wird Grundschülern nicht ohne weiteres zugetraut, „die rennen los, wenn sie den Bus sehen“, weiß Gemeinderat und Busunternehmer Herbert Unterhaslberger. Dann helfe auch nicht, dass Busfahrer aussteigen und den Kindern über die Straße helfen, denn an dieser Stelle in einer leichten Kurve seien immerhin 100 Stundenkilometer möglich.

Die Entscheidung für diese Verlegung sei noch nicht gefallen, das sei nur ein Vorschlag gewesen, erklärte Bürgermeister Josef Kirchmaier. Selbst favorisiere man eine Alternative, nämlich dass die Kinder über den Stannerweg in Richtung Straßmaier gehen. Das sei weiter, aber sicherer.

Auch in Maitenbeth soll es wie in anderen Gemeinden einen Kindergartenverbund geben, damit die Verwaltung effizienter arbeiten kann und kurzfristige Engpässe beim Personal leichter auszugleichen sind. Dazu sollen neben Maitenbeth auch Haag, Rechtmehring und Kirchdorf gehören, erklärte Bürgermeister Kirchmaier. Das sei aber alleine Sache der Kirchenverwaltungen, die Maitenbether haben bereits zugestimmt. Die Gemeinde erhalte nur eine Mitteilung, für sie ändere sich auch nichts, die Verträge behalten ihre Gültigkeit.

Keine Einwände gab es gegen den Antrag der Tennisabteilung des Sportvereins, die Alte Post für einen Bücherflohmarkt am 18. November zu nutzen. Der Erlös sei für die Kinder- und Jugendarbeit bestimmt.

Von der Straßenausbaubeitragssatzung, gab der Bürgermeister bekannt, sei auch die Gemeinde betroffen, das Geld sei schon eingeplant gewesen, „das macht bei uns viel aus“. Nun habe man lediglich die Mitteilung erhalten, keine Bescheide mehr zu erlassen.

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