Nachruf

von Redaktion

Wasserburg – Erna Josefa Förtsch wurde in der Jakobskirche von Stadtpfarrer Paul Schinagl im Beisein ihrer Angehörigen und Freunde verabschiedet.

Erna Förtsch erblickte vor 86 Jahren in Augsburg das Licht der Welt. Dort wuchs sie mit einem Halbbruder auf, bis sie im Alter von 13 Jahren wegen der Bombardierung ihre Heimatstadt verlassen musste. Verwandte im Allgäu nahmen sie auf und Pfronten wurde ihr zur zweiten Heimat. Nach Kriegsende arbeitete sie in der Strickerei ihres Stiefvaters, nachdem der Be-trieb aufgelöst war als Verkäuferin in verschiedenen Stoffgeschäften. Sie machte eine Weiterbildung als Bürokraft und war dann bis zur Verrentung als Bürokraft im Archiv des Krankenhauszweckverbandes tätig.

1949 heiratete sie ihren Mann Daniel und wurde Mutter eines Sohnes. Als ihr Mann im Jahr 2000 starb, begab sie sich in ein Augsburger Stift. Als sie mehr Betreuung benötigte, kam sie nach Wasserburg in den Stadler-Garten, in die Nähe ihres Sohnes und seiner Familie.

Besondere Freude hatte sie an den zwei Enkel- und zwei Urenkelkindern. Sie fand schnell Anschluss bei der jungen MS-Gruppe, wo sie als ehrenamtliches Mitglied gut aufgenommen war.

Erna Förtsch war Zeit ihres Lebens eine leidenschaftliche Radfahrerin – und mit dem Fahrrad fand sie nun durch einen tragischen Unfall den Tod.mep

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