„Hundert Prozent Amerang“ vorgestellt

von Redaktion

Gewerbeverein präsentiert sein aufwendig gestaltetes Booklet – „Sehr gelungen“

Amerang – „Amerang hat viel zu bieten“ – findet der Gewerbeverein Amerang. Mit pfiffigen Ideen verstehen es die Verantwortlichen schon seit Jahren, das Leistungsspektrum der heimischen Betriebe und Dienstleister mit ausgewählten Aktionen positiv auch über die Gemeindegrenzen hinaus zu präsentieren. Und auch das neueste Projekt „Hundert Prozent Amerang“ ist ein gutes Beispiel für die gelungene Verknüpfung von Innovation und Traditionsbewusstsein.

Diesmal hat die junge Generation des Gewerbevereins Hand angelegt. Die Idee dazu hatten die Macher vor gut eineinhalb Jahren. Unter ihnen finden sich die Nachfolger alteingesessener Familienbetriebe ebenso wie Existenzgründer und Freiberufler. Gemeinsam wollten sie den Fokus auf zukunftsfähige Betriebe und die regionale Wertschöpfung legen, die Vielfalt und das Potenzial der ortsansässigen Gewerbetreibenden nachhaltig präsentieren und dabei auch das Lebensgefühl im Ort spürbar machen. „Wir wollten eine einheitliche Imagebroschüre, die Wissenswertes über den Ort und seine Umgebung liefert und in der sich der kleine Handwerksbetrieb ebenso wiederfindet wie das traditionsreiche Familienunternehmen oder der finanzstarke Global-Player“, sagt der Vorsitzende des GVA, Michael Kerstens. Der zugehörige Internetauftritt mitsamt Website und den Porträts der einzelnen Firmen in den sozialen Medien durfte natürlich auch nicht fehlen. Dabei war den Jungen wichtig, einen zeitgemäßen Blick auf Handwerk, Gewerbe, Kultur und Leben der Porträtierten zu richten. Herausgekommen ist dabei – nach intensiver und größtenteils ehrenamtlicher Arbeit und Kontakt zu rund 200 Gewerbetreibenden und Freiberuflern – ein hochwertig in Wort und Bild gestaltetes und übersichtlich nach Branchen geordnetes Booklet. Nun wurde die momentane Zeitaufnahme Amerangs, die einen bunten Mix an Firmeninformationen und Einblicken in die persönlichen Geschichten und Motivationen der Menschen hinter den Betrieben, offiziell präsentiert. „Sehr gelungen“, „lesenswert“, „praktisch“, „tolle Bilder“, „das muss man aufbewahren“ waren nur einige der Kommentare aus den Reihen der vielen Besucher, die, verbunden mit einem tosenden Applaus, die positive Resonanz widerspiegelten.

Leicht verdaulich erfährt der Leser auf insgesamt 130 aufwendig gestalteten Seiten also Wissenswertes über die Erfolgsgeschichte der Betriebe und ihr Portfolio. Gleich zu Beginn nimmt das Booklet seinen Betrachter mit aussagekräftigen Bildern von ortsprägenden Gebäuden mit auf eine Zeitreise – von den 20ern- bis in die 60er-Jahre – um den Bogen zu den Wurzeln zu spannen. Zudem findet sich Lesenswertes über den Ort, seine Kultur- und Freizeitangebote sowie seine Kulinarik – eben Hundert Prozent Amerang, Titel und Gütesiegel zugleich. „Ziel war es, ein gesamtheitliches Bild von Amerang zu zeigen“, betonte Michael Kerstens.

Die erste Auflage von 10000 Stück werde demnächst an alle Haushalte in Amerang, Halfing, Schonstett und Obing verteilt. Er dankte allen, die durch ihre engagierte und inspirierende Mitarbeit zum Gelingen beigetragen hätten. Ein besonderer Dank gehe an die teilnehmenden Betriebe. „Ohne ihr Vertrauen in unsere Fähigkeiten wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen“.

Eine wichtige Säule sei auch die finanzielle Unterstützung der Gemeinde gewesen, die sich mit 5000 Euro an den Gesamtkosten von rund 50000 Euro beteiligt habe. Ein Großteil der Kosten konnte über die Beiträge der teilnehmenden Betriebe finanziert werden, den Rest trägt der Gewerbeverein. „Das Geld ist gut angelegt“, fand Bürgermeister Gust Voit. Die Vernetzung der Gewerbetreibenden untereinander sei im Sinne der Gemeinde. Die hohe Anzahl und die Vielfalt der unterschiedlichen Betriebe im Gemeindegebiet sei immer wieder überraschend und erfreulich zugleich. Offensichtlich sei auch der Generationenwechsel im Gewerbeverein äußerst gut gelungen. Das sei auch mit dem neuesten Projekt deutlich geworden, das ein Bild von Amerang zeichne und die Betriebe untereinander vernetze und stärke. Zugleich solle es auch als Image- und Werbeträger für Amerang in die Region dienen. „Ich gratuliere zu dem gelungenen Werk. Vielen Dank für euer großes Engagement und die viele Arbeit, die ihr reingesteckt habt“, betonte Voit. Er freue sich auf weitere Innovationen und Projekte, die sicher nicht lange auf sich warten ließen.

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