Ruhpolding/Frasdorf – Bräu und Veranstalter Maximilian Sailer begrüßte am Start Österreicher, Italiener, Australier, Engländer, Baden-Württemberger sowie viele Bayern, die sich zumindest an diesem Tag als eigene Nation sehen wollten. Aus dem Chiemgau und vom Chiemsee, aus dem Münchner Oberland, vom Sudelfeld und natürlich aus dem Austragungsort Ruhpolding war die Mehrzahl der Rennfahrer.
Pflicht: Mit einem Schi über die Ziellinie
In Gruppenstarts nach k.o.-System wagten sich bei herrlichem Sonnenschein mit Plusgraden viele sogar in der „Kurzen“ auf den Bierfassl-Dauben-Schi den Rennhang in der Ski-Arena Westernberg hinunter. Ein Spektakel besonders für die Zuschauer, da die Fahrt auf Fassdauben-Schi neben Mut auch viel Geschick erfordert, denn es gibt keine Kanten. Man muss ausbalancieren, um das Gleichgewicht zu halten und die Ziellinie zumindest mit einem Schi zu überqueren, das fordert das Reglement. Es darf auch nur mit den Fassdauben vom Hofbräuhaus Traunstein gefahren werden.
Neu in diesem Jahr war wegen der vielen Anmeldungen eine eigene Damengruppe. Aus den Vorläufen qualifizierten sich schließlich 24 Starter für den Finallauf, angefeuert von den vielen Tausend Zuschauern. Weltmeister der siebten Fassdauben-WM vom Hofbräuhaus Traunstein wurde Julian Fleischer aus Frasdorf, Platz zwei belegte Mandi Ferstl aus Ruhpolding, gefolgt vom zweimaligen Weltmeister aus den Vorjahren, Michael Gstatter, ebenfalls aus Ruhpolding.
Die Gemeinde mit Bürgermeister Claus Pichler und ihren biathlonerprobten Mitarbeitern, die Feuerwehr, die Vereine „D`Strafrund`n“ beim Rennablauf und „D`Sauriaßler“ bei der Verpflegung der Gäste im eigens aufgestellten Festzelt sowie die Familie Oberleitner, die für die sportliche Großveranstaltung ihre Ski-Arena Westernberg zur Verfügung stellte und in der „Leitastubn“ für die vielen Zuschauer sorgte und drei heimische Unternehmen, die das Spektakel unterstützten, sorgten für einen problemlosen, vergnügten Tag. Die Fassdauben-Weltmeisterschaft wird komplett von der Mannschaft des Hofbräuhauses Traunstein organisiert. re